Mega-Blechlawine überrollte Österreich: Transitrouten & Grenzübergänge verstopft
- Staus auf Tauern-, Brenner-, Inntal- und Pyhrnautobahn
- Studie: Weniger Verkehrstote - PLUS: Live-Stau-Cams!
·Weniger Tote auf Österreichs Straßen
Positive Bilanz für Gorbach:
"Sind auf richtigem Weg"
·"Schweinejagd" auf der Pyhrnautobahn
Viehtransporter umgekippt
- 170 Tiere sorgten für Stau
·STAU-CAMS: Alle Autobahnen live dabei!
Klicken: Gleich schauen, wo es derzeit staut!
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Chaos auf Österreichs Straßen: Der von Verkehrsexperten angekündigte Stau hat "wie bestellt" stattgefunden. Auf den Transitrouten und an den Grenzen gab es nach dem Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg kilometerlange Blechschlangen und stundenlange Verzögerungen. Vielerorts dauerten die Behinderungen schon seit den Nachtstunden vom Vortag an.
Die Reisenden gerieten bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen gehörig ins Schwitzen. Der ÖAMTC berichtete zu den Spitzenzeiten von insgesamt 72 Kilometer Stau auf Autobahnen in Bayern und Westösterreich.
Rund 24 Kilometer Stau vor Tauerntunnel
Die längsten Staus gab es einmal mehr auf der A 10 (Tauernautobahn) mit dem Nordportal des Tauerntunnels als "Brennpunkt". Bereits seit Freitagabend war der Andrang so stark, dass der Verkehr blockweise durchgeschleust wurde. Am Samstag gegen 11.00 Uhr reichte der Stau rund 24 Kilometer bis nach Bischofshofen zurück - eine Anfahrtszeiten von rund sechs Stunden, wie der ÖAMTC berichtete. "Der Gipfel war zu Mittag überschritten. Die Blockabfertigung Richtung Süden wird aber bis 17.00 oder 18.00 Uhr andauern", sagte ein ÖAMTC-Sprecher.
Auch in der Gegenrichtung ging es nicht ohne Behinderungen: "Die Urlauberrückreise hat auf der Tauernautobahn ebenfalls bereits eingesetzt. Vor dem Katschbergtunnel kommt es in Richtung Salzburg zu Blockabfertigung und mehreren Kilometern Stau", so Thomas Haider vom ARBÖ.
Blockabfertigung und Stau wurden in Tirol vor dem Grenztunnel Vils/Füssen auf der B 179, Fernpass Bundesstraße, in Richtung Norden gemeldet. Der "Hot-Spot" war eine Baustelle bei Innsbruck-Süd auf der A 13 (Brennerautobahn). Der Stau in Richtung "Bella Italia" reichte am Vormittag rund zwölf Kilometer auf die A 12 (Inntalautobahn) zurück, zu Mittag hatte sich die Situation gebessert.
1 Stunde Wartezeit bei Grenzübergang Spielfeld
In der Steiermark staute sich die Verkehrslawine in Richtung Süden vor allem auf der A 9, (Pyhrnautobahn). Vor dem Plabutschtunnel in Graz wurde der Verkehr gegen 11.00 Uhr blockweise abgefertigt. Die zweite Barriere auf dem Weg in Richtungen Mittelmeer bot sich den Autofahrern in Spielfeld - eine Stunde Warten auf dem Autobahngrenzübergang.
Behinderungen in Wien auf der A 23 (Südosttangente): In Richtung Kagran sorgte Reiseverkehr für einen laut ARBÖ rund zwölf Kilometer, vom Knoten Prater bis zum Laabergtunnel reichenden Stau. Ausflugsverkehr und der Zustrom zur Shopping-City-Süd machten Probleme in Richtung Süden.
Auch die Grenzübergänge stellten eine Geduldprobe dar. Richtung Ungarn mussten die Autofahrer mit stundenlangen Wartezeiten rechnen. Spitzenreiter war laut ARBÖ Nickelsdorf mit vier Stunden Wartezeit, rund zwei Stunden in Richtung Osten meldeten die Grenzgendarmen in Heiligenkreuz. Eine Stunde mussten Reisende an der Grenze in Klingenbach einkalkulieren. Autofahrer sollten auf die kleineren Grenzübergänge, wie Pamhagen, Deutschkreutz oder Schachendorf, ausweichen. (apa/red)
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