Mittwoch, 28. Juli 2004

Vorsicht bei "Super-Last-Minute-Urlaub": Oft entspricht der Preis nicht dem Namen

  • ÖAMTC: Auch "ab"-Preise besser mit Vorsicht genießen
  • Last-Minute nützt Singles und Familien eher weniger

Das kühle Wetter macht wenig Lust auf Urlaub in Österreich. Viele entscheiden sich deswegen für einen spontanen Flug in wärmere Gefielde. Mit Vorsicht sollte man allerdings die Angebote der Reisebüros genießen. Mit "Super-Last-Minute" werde oft ganz normalen Angeboten die Etikette des günstigen Urlaubs verpasst. Auch so genannte "ab"-Preisangaben seien mit Vorsicht zu genießen, meist kommen noch Flugtaxen, Transferpreise oder Verpflegungskosten hinzu, warnt der ÖAMTC.

Echte Last-Minute-Angebote sind etwa zwei Wochen vor Abreisetermin buchbar und sollten im Schnitt mindestens zehn bis 15 Prozent günstiger als Katalogangebote sein. Wichtig zu wissen: Last-Minute-Buchungen werden nur auf Grund ihrer Kurzfristigkeit zu reduzierten Preisen angeboten. Ansonsten gelten die gleichen qualitativen Ansprüche wie bei einer normalen Reise.

Geeignete "Last-Minute-Jäger" sind alle, die in punkto Destination und Abflug flexibel sind. Es gibt aber Zielgruppen, denen eine kurzfristige Buchung nicht mehr Vorteile bringt: "Beispielsweise werden Kinderermäßigungen oder Familienzimmer meistens nicht mehr angeboten", so ÖAMTC-Touristikerin Erika Kabourek. "Für Singles kommt auch bei Restplatzangeboten der ungeliebte Einzelzimmerzuschlag zum Tragen." Mehr Chancen haben jene, die bezüglich Abflugtag flexibel sind, weil es unter der Woche mehr Plätze gibt als am Wochenende. (apa/red)

28.7.2004 10:56