LH Haider und Friaul-Präsident Illy fixieren Seilbahnprojekt auf das Kärntner Nassfeld
- Komplett-Ausbau der Liftanlagen und des Schigebiets
- Geplant: Ein Schipass, der für die ganze Region gilt

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Die Umsetzung des gemeinsamen Seilbahnprojektes von italienischer Seite auf das Nassfeld/Passo Pramollo haben Kärntens Landeshauptmann Haider und der Präsident Friaul-Julisch Venetiens, Riccardo Illy, vertraglich fixiert. Bei einem Treffen wurden außerdem die Richtlinien für die Finanzierung festgelegt, an der sich die Hypo Alpe-Adria-Bank mit zwanzig Millionen Euro beteiligen wird.
Vorgesehen ist weiters die Errichtung eines 600 Betten zählenden Tourismuskomplexes im Gebirge sowie eines Schigebietes am Monte Madrizze in der Gemeinde Pontebba. Kärnten und Friaul haben sich außerdem für eine gemeinsame Bewerbung und Förderung dieser Tourismusregion ausgesprochen.
Haider und Illy strichen die Wichtigkeit des Projektes für beide Länder hervor und erwarten dadurch positive Wirtschaftsimpulse sowie die langfristige Sicherung des Nassfeldtourismus. Die endgültige Fixierung des Seilbahnprojektes sei auch ein weiterer wichtiger Schritt in der gemeinsamen Arbeit Kärntens und Friauls, betonte Haider, für den "die Zusammenarbeit in kürzester Zeit gut gediehen ist".
Mit dem Nassfeldprojekt wolle man vor allem Wochengäste ansprechen, erklärte Haider weiters. Durch den geplanten Ausbau der Liftanlagen und des Schigebietes sowie die Errichtung des Hotelkomplexes werde somit die Wertschöpfung auf Kärntner und friulanischer Seite enorm ansteigen. Man wolle nämlich einem großen Personenkreis die problemlose Erreichung eines "schönen Schigebietes" ermöglichen, so der Kärntner Landeshauptmann. Zusätzlich soll in die bilaterale Tourismuswerbung für das Nassfeld auch das Schigebiet von Tarvis - Sella Nevea eingebunden werden, geplant ist laut Haider u.a. ein Schipass, der für die ganze Region gilt. (pte/red)
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