Sprudelnder Erfolg: Thermalwasserquelle wurde im Bezirk Wiener Neustadt entdeckt
- Kostbares Nass erhöht Chance auf neue Therme
- PLUS: Weitere Bohrungen werden bereits geplant

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Das südliche Niederösterreich könnte schon bald um eine Thermenlandschaft reicher sein. Bei Probebohrungen für die geplante "Therme Linsberg" in der Marktgemeinde Erlach (Bezirk Wiener Neustadt) stieß man kürzlich in 865 Meter Tiefe auf 28 bis 30 Grad warmes Wasser. Nach diesem Erfolg laufen die Verhandlungen mit Interessenten zum Bau der Therme auf Hochtouren. Das Thermenprojekt "Linsberg" könnte ein touristisches und wirtschaftliches Leitprojekt der Region werden.
Die neu entdeckte Thermalquelle bringt rund 9 Liter pro Sekunde zu Tage, was einer täglichen Fördermenge von fast 390.000 Litern entspricht. In den nächsten Tagen soll der Pumpvorgang fortgesetzt werden und genauen Aufschluss über die Ergiebigkeit des Wasserhorizonts geben. Außerdem wird bis auf 2.000 Meter Tiefe weiter gebohrt.
"Die Chancen auf eine neue Thermenlandschaft im südlichen Niederösterreich sind damit gestiegen. Es gibt bereits Verhandlungen mit Interessenten über den Bau der Therme und eines 240 Betten-Hotels", hält dazu Landesrat Ernest Gabmann fest. Das Thermenprojekt "Linsberg" könne ein touristisches und wirtschaftliches Leitprojekt der Region werden, ist Gabmann überzeugt.
Die Idee zur Errichtung einer Therme im Gemeindegebiet von Linsberg gab es erstmals vor zwei Jahren. In einem ersten Schritt wurde eine Interessengemeinschaft gegründet und seismologische Arbeiten durchgeführt. Nach den erfolgreichen Probebohrungen zeigt man sich nun zuversichtlich für die Umsetzung dieses Projekts. (red)
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