Wäschepolizei auf Zypern schlägt Alarm: Slips dürfen nicht mehr im Wind wehen
- Wäschesünder mussen 80 Euro Strafe zahlen
- Teppichklopfen soll ebenfalls verboten werden

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Der Bürgermeister Zyperns Hauptstadt Nikosia will in seiner schöne Stadt keine im Wind wehenden Slips mehr sehen und greift daher zu drastischen Maßnahmen. Wer auf Zypern seine nasse Wäsche an der frischen Luft zum Trocknen aufhängt, muss ab Oktober Strafe zahlen. Auch Teppichklopfen und das Auskippen von Waschwasser stehen auf der Tabu-Liste.
Wer gegen das Wäscheverbot verstößt, muss mit einer Geldbuße von umgerechnet knapp 80 Euro rechnen. "Stellen Sie sich mal vor, Sie gehen eine Straße entlang und von oben tropft es aus der nassen Wäsche, womöglich aus jemandes Unterwäsche", sagte Nikosias Bürgermeister Michalakis Zampelas einem Radiosender.
Der Vorstoß der Behörden soll für ein schöneres Erscheinungsbild der mittelalterlichen Stadt sorgen. Auf der Liste der unerwünschten Tätigkeiten in den engen Gassen stehen außerdem Teppichklopfen vom Balkon und das Auskippen von Waschwasser. Über die Einhaltung der neuen Regeln sollen eigens eingesetzte Wäschepolizisten wachen. (red)
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