Dell hat saftige Versandspesen: Laptop- Lieferung kostet Kunden 114 Euro!
- Fachhandel ist im Vergleich deutlich günstiger als Dell
- Konsumentenschützer: Kosten aufklärungsbedürftig
Wer sich einen Computer des texanischen PC-Herstellers Dell bestellt, kann bei der Bezahlung ein blaues Wunder erleben. So bewirbt der Konzern im Juli-Prospekt auf der Titelseite einen PC um 479 Euro - darunter im Kleingedruckten: "zzgl. 114 Euro". Die österreichische Post verlangt für ein Paket mit vergleichbarer Größe und entsprechenden Gewicht weniger als 20 Euro. Beim Wiener PC-Verkäufer Birg sind es 14 Euro, bei HP-Wiederverkäufern rund 12 bis 15 Euro. Selbst die Zustellung eines Notebooks kostet bei Dell 114 Euro.
Bei Dell meinte man dazu: "Das ist eine alte Diskussion, unsere Computer kommen aus Irland." Die Computer von Birg oder HP werden allerdings auch nicht in Österreich produziert. Verwundert zeigt man sich auch beim Verein für Konsumenteninformation (VKI). "Diese Versandkosten sind deutlich teurer als das übliche Maß und aufklärungsbedürftig", so VKI-Expertin Renate Wagner. (apa/red)
Verrat im Vatikan14:42
Komplizen gesuchtItalienischer Kardinal wird verdächtigt. Weitere Festnahmen nicht ausgeschlossen.
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
