DDoS-Attacke gegen DoubleClick: Codes stammen von Zombie-Computern
- Zahlreiche Großkunden wie CNN waren mitbetroffen
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Der Online-Vermarkter DoubleClick ist durch eine Distributed-Denial-of-Service (DDoS) Attacke angegriffen worden. Ein Netzwerk von so genannten Zombie-Computern beeinträchtigte durch eine Flut schädlicher Codes den Versand von Werbeeinschaltungen. Der Angriff dauerte bis zu vier Stunden und schränkte die Erreichbarkeit der Homepages mit DoubleClick Werbung maßgeblich ein.
Neben der DoubleClick-Homepage waren auch die 900 Werbekunden des Unternehmens betroffen. Darunter auch Gateway, CNN.com, und die Washington Post, deren Internetservices stark beeinträchtigt wurden. DoubleClick Werbung musste entfernt werden um den Aufbau von Internetseiten sicherzustellen.
Der Angriff gegen DoubleClick wird mit dem DDoS-Angriff gegen den Internet-Dienstleister WorldPay im November 2003 verglichen. Viele derartige Angriffe werden von Zombie-PCs gestartet. Dabei handelt es sich um Geräte, die durch einen Virus wie MyDoom oder Phatbot so sehr beeinträchtigt sind, dass sie von Virenschreibern kontrolliert werden können. Inhaber derartiger Zombie-Computer wissen oft nichts von der Einbindung ihrer PCs in derartige Attacken. (pte)
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