Da freut sich der Elch: Ikea will in Deutschland drastisch die Preise senken
- Maßnahme, um Folgen der Konsumflaute abzufangen
- Kein Zusammenhang mit Ländervergleich
Schwedens Einrichtungsgigant Ikea will in Deutschland massiv die Preise senken, um die Folgen der Konsumflaute abzufangen. Damit wolle das Unternehmen seinen Möbelabsatz im neuen Geschäftsjahr, das am 1. September beginnt, um 25 Prozent steigern, berichtet ein Nachrichtenmagazin. Neue Möbel sollen wesentlich aggressiver im Markt eingeführt werden. Auch bei bestehenden Produktlinien wie beispielsweise Billy, Ingo oder Faktum, deren Preise in den vergangenen Jahren deutlich angehoben wurden, werde über Nachlässe ab September nachgedacht.
Nach Angaben des Magazins hatte vor kurzem das Europäische Verbraucherzentrum für Aufsehen gesorgt, weil sich bei einem Ländervergleich herausgestellt habe, dass Kunden in den deutschen Ikea-Häusern bei vielen Produkten mehr als in Nachbarländern wie Polen oder den Niederlanden bezahlen müssten.
Damit habe die Preissenkung jedoch nichts zu tun, sagte eine Ikea-Sprecherin dem "Spiegel" zufolge. Die Unterschiede bei den Verkaufspreisen zwischen den einzelnen Ländern beruhten auf den unterschiedlichen Lohn- und Standortkosten in Europa und würden auch weiter bestehen bleiben. (apa/red)
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