US-Haushaltsdefizit klettert 2004 auf Rekordhoch: 445 Mrd. Dollar im Minus!
- Für 2005 Minus von 331 Mrd. Dollar erwartet
- Durchschnittliche Arbeitslosenquote von 5,5 Prozent
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Das Haushaltsdefizit der USA dürfte im Fiskaljahr 2004 auf das Rekordhoch von 445 Mrd. Dollar (370 Mrd. Euro) steigen. Das geht aus dem Haushaltsbericht für die im September zu Ende gehende Fiskalperiode hervor, den das US-Präsidialamt am Freitag in Washington vorgelegt hat.
Das Defizit liegt zwar 76 Mrd. Dollar unter der Prognose von 521 Mrd. Dollar, die das US-Präsidialamt im Februar bekanntgegeben hatte. Doch es dürfte sich auf den Wahlkampf zwischen US-Präsident George W. Bush und seinem demokratischen Herausforderer John Kerry auswirken. Trotz der Verringerung wird das Defizit, das 3,8 Prozent des BIP entspricht, noch immer das höchste aller Zeiten sein.
Für das Anfang Oktober beginnende Haushaltsjahr 2005 rechnet das US-Präsidialamt mit einem Defizit von 331 Mrd. Dollar. Dies wären 2,7 Prozent des BIP. Im vergangenen Haushaltsjahr 2003 hatte das Defizit das bisherige Rekordhoch von 374 Mrd. Dollar erreicht.
Für 2004 erwartet das Präsidialamt ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 4,7 Prozent. Im darauffolgenden Jahr dürfte das BIP demnach um 3,7 Prozent zulegen.
Im Schnitt erwartet das Präsidialamt in diesem Jahr eine Arbeitslosenquote von 5,5 Prozent, im kommenden Jahr 5,3 Prozent. Die Verbraucherpreise dürften in diesem Jahr um 2,5 Prozent, im kommenden Jahr um 2,3 Prozent ansteigen. (apa/red)
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