Privatisierung von Aeroflot genehmigt: Kabinett billigt entsprechende Pläne
- Moskau will seinen Anteil von 51,2 Prozent verkaufen
Die russische Regierung hat den Startschuss für die Privatisierung der Fluggesellschaft Aeroflot im kommenden Jahr gegeben. Das Kabinett habe entsprechende Pläne grundsätzlich gebilligt, wurde Regierungschef Michail Fradkow am Donnerstag von der russischen Nachrichtenagentur ITAR-TASS zitiert. Der russische Staat will demnach seinen Anteil von 51,2 Prozent ganz oder zum Teil verkaufen.
Aeroflot ist eines von mehreren Staatsunternehmen, die Moskau privatisieren will. 2005 sollen auch die Telekommunikationsholding Swijasinvest und die Häfen von Noworossisk im Süden des Landes und Sankt Petersburg im Norden ganz oder zum Teil in private Hände übergehen. Nach Schätzungen der Regierung dürften die Privatisierungen Einnahmen von rund 40 Milliarden Rubel (1,15 Milliarden Euro) bringen. Für die Einzelprivatisierungen sind jeweils nochmals gesonderte Beschlüsse der Regierung notwendig.
Aeroflot transportierte im vergangenen Jahr 5,9 Mio. Passagiere. Der Gewinn des Unternehmens stieg 2003 um 54 Prozent auf 114 Mio. Euro. Die Gesellschaft fliegt derzeit 103 Ziele in 54 Ländern an. Im Inland hat das Unternehmen einen Marktanteil von elf Prozent, bei Auslandsflügen von und nach Russland sind es 39 Prozent. (apa)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Grand Prix von Monaco08:07
Pool-Party bei Red BullWebber feiert seinen ersten Saison-Sieg. Vettel dementiert Vorvertrag mit Ferrari.
Haustiere der Promis08:11
Stars und ihre HundeGeorge Clooney, Reese Witherspoon und Co. zeigen sich mit den süßen Vierbeinern

