Schon wieder teurer: Energie ist auch
im Juni kostenspieliger als vor einem Jahr
- Mineralöle erweisen sich erneut als Preistreiber
- Stabile Energie-Kosten im Vergleich zum Mai
·Ölpreis schon wieder gestiegen!
In den USA kletterte der Preis/Barrel auf über 42 $
·Petrom-Übernahme durch OMV fixiert!
Mehrheit für 1,4 bis 1,5 Milliarden Euro gesichert
Vor allem die gestiegenen Preise für Mineralöle haben Energie auch im Juni 2004 in Österreich verteuert. Die Preise lagen im Schnitt um 8,1 Prozent über dem Wert des Vorjahres, teilte die Energieverwertungsagentur (E.V.A.) mit. Im Vergleich zum Mai 2004 blieben die Energiekosten stabil.
Die Inflation gemessen am Verbraucherpreisindex (VPI) betrug im Juni 2,3 Prozent. Ohne Teuerung der Energiepreise hätte der Preisauftrieb in diesem Zeitraum 1,8 Prozent betragen, heißt es weiter.
Für den Preisschub sorgten vor allem Mineralöle, für die Verbraucher im Juni im Vergleich zum Vorjahr rund 14,5 Prozent mehr bezahlen mussten. Normalbenzin verteuerte sich um 16,5 Prozent, Super um 15,9 Prozent und Diesel um 14,5 Prozent. Der Preis von Heizöl (Extra Leicht) lag im Juni 15,7 Prozent über dem des Vorjahres.
Einen starken Anstieg gab es erneut beim Kohle-Preis (plus 19,9 Prozent). Unterdurchschnittlich fiel der Preisauftrieb hingegen bei Gas (plus 3,5 Prozent), Strom (plus 2,2 Prozent) und Fernwärme (plus 4,0 Prozent) aus. Allein der Preis von Brennholz stagnierte im Juni im Jahresvergleich. (apa/red)
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