Dienstag, 27. Juli 2004

Die Top 1.000 Börseriesen der Welt: Erste Bank, BA-CA und Telekom Austria dabei!

  • Erste stieg auf, TA fiel zurück, BA-CA neu im Ranking
  • Die Top 3: General Electric vor Microsoft und Exxon

Erste Bank, Bank Austria Creditanstalt und Telekom Austria gehören laut aktuellem Ranking des US- Wirtschaftsmagazins "BusinessWeek" zu den wertvollsten börsenotierten Unternehmen der Welt. Während die Telekom Austria (TA) zum Stichtag der Wertung (31. Mai 2004) im Vergleich zum Vorjahr von Platz 689 auf Platz 775 zurückfiel, konnte die Erste Bank Gruppe ihren Rang von 737 auf 591 verbessern.

In die Wertung neu aufgenommen wurde die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) auf Platz 666, weil die Großbank zum vorjährigen Stichtag noch nicht an der Wiener Börse notierte. BA-CA- Mutter HypoVereinsbank konnte sich 2004 vom 530. auf den 428. Rang verbessern. Die Bank Austria, lange Zeit Österreichs einziger Vertreter unter den internationalen Top 1.000, wurde seit dem Zusammenschluss mit der bayerischen HVB nicht mehr in der Liste geführt.

Die weltweit größte Börsenkapitalisierung mit 328,1 Milliarden Dollar weist einmal mehr der US-Mischkonzern General Electric (GE) aus, gefolgt von Microsoft (284,4 Milliarden Dollar) und Exxon Mobile (283,6 Milliarden Dollar). Auf Grund eines starken Gewinnwachstums und stabiler Aktienkurse konnten die Börseriesen ihre Positionen verteidigen, schreibt das Magazin. Auch Pfizer, Wal-Mart und Citigroup konnten ihre Ränge vier bis sechs verteidigen. Der britische Ölkonzern BP, das bestplatzierte nicht-amerikanische Unternehmen, konnte sich auf Rang sieben um zwei Positionen verbessern, während Royal Dutch/Shell um zwei Plätze auf den zehnten Rang zurückfiel.

(apa)

27.7.2004 14:32