OECD sieht Konjunkturerholung in der EURO-Zone: 1,6% Wachstum prognostiziert
- Hoher Wechselkurs & Konsumschwäche belastend
- 2005 soll Wirtschaft um 2,4 Prozent wachsen
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Deutsche & Schweizer wirtschaftlich schwächer
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Gedämpfter Aufschwung, mehr Arbeitsplätze 2005
Die Konjunktur in der Euro-Zone ist nach Einschätzung der OECD auf Erholungskurs, doch der hohe Wechselkurs des Euro und die Konsumschwäche belasten weiterhin die Wirtschaft. In ihrem Jahresbericht blieb die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bei ihrer Prognose von 1,6 Prozent Wachstum im Euro-Raum 2004 nach dem geringen Zuwachs von 0,5 Prozent 2003.
Im kommenden Jahr soll sich das Bruttoinlandsprodukt nach der OECD-Prognose um 2,4 Prozent erhöhen. "Die Konjunktur hat den Wendepunkt hinter sich, aber der starke Euro und die gedämpfte Verbraucherstimmung lasten wahrscheinlich auf der Erholung", heißt es dazu im Bericht.
Mit ihrer Inflationsprognose liegt die OECD deutlich unter der Vorhersage der Europäischen Zentralbank (EZB) und der meisten anderen Wirtschaftsforscher. Für dieses Jahr rechnet die Organisation mit einer Jahresteuerung von durchschnittlich 1,7 Prozent, die 2005 auf 1,4 Prozent sinken soll. Die EZB hatte ihre Inflationsprognose im Juni etwas erhöht auf 2,1 Prozent für dieses und 1,7 Prozent für nächstes Jahr.
(apa)
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