WTO-Verhandlungen in Genf: Gespräche über Doha-Abkommen
- Agrar-Subventionen sollen weltweit abgebaut werden
- EU-Kommission verhandelt für die EU-Staaten
In Genf beginnen die Verhandlungen der Welthandelsorganisation WTO über ein Rahmenabkommen, das den Abschluss der so genannten Doha-Runde erleichtern soll. Das bis Ende Juli auszuhandelnde Rahmenabkommen soll vor allem für den weltweiten Abbau der Agrarsubventionen sowie für den Marktzugang für industrielle Güter erste Vorgaben machen.
Details wie der Umfang von Zollsenkungen sollen erst später ausgehandelt werden. Für die EU-Staaten verhandelt in Genf die EU-Kommission.
Die laufende Welthandelsrunde war 2001 in Doha gestartet, scheiterte bisher aber immer wieder an Konflikten vor allem zwischen Industrie- und Entwicklungsländern - zuletzt im vergangenen September auf der WTO-Konferenz im mexikanischen Cancun.
(apa)
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