Voll in den Sand gesetzt: Achtelfinale der Beach-Volleyballer ohne Österreich
- Berger/Gosch unterliegen den Laciga-Brüdern 0:2
- Nowotny/Gartmayer verlieren auch ihre dritte Partie
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Das Achtelfinale des Olympia-Turniers der Beach-Volleyballer findet ohne österreichische Beteiligung statt. Nik Berger/Florian Gosch schieden am Donnerstag durch eine 0:2 (-17,-19)-Niederlage gegen die Schweizer Paul und Martin Laciga aus, nachdem zuvor schon Robert Nowotny/Peter Gartmayer gegen die Spanier Javier Bosma/Pablo Herrera mit 1:2 (-16,19,-11) zum dritten Mal verloren hatten. Sie blieben Pool-Vierte, während Berger/Gosch durch das schlechte Satzverhältnis nicht unter die besten vier Dritten kamen.
Dabei war die Chance für das nach der Verletzung von Clemens Doppler erst vor vier Wochen zusammengestellte Duo da. Berger: "Zwei Punkte am Schluss des zweiten Satzes waren entscheidend. Mit denen hätten wir den Satz gehabt. Aber wir sind einfach zu blöd." Ein Sieg wäre vermutlich nötig gewesen, um weiter zu kommen, doch die gemeinsame Vorbereitung war dafür wohl doch zu kurz. Gosch: "Unser Zusammenspiel ist ja nicht schlecht, aber gegen die Lacigas ist's schwer. Bei kritischen Bällen fehlt auch das blinde Verständnis."
Der Steirer glaubt dennoch, von seinem ersten Olympia-Einsatz profitiert zu haben. "Das war eine große Erfahrung für mich, aus der ich lernen kann. Wenn ich wieder bei Olympischen Spielen bin, dann kann ich das sicher positiv einsetzen." Das Zusammenspiel von Berger und Gosch ist damit wohl beendet, ein gemeinsames Antreten bei den Staatsmeisterschaften in drei Wochen in Linz aber noch möglich. In diese Entscheidung muss aber Gosch-Standardpartner Bernhard Strauß mit einbezogen werden.
Beste Leistung von Nowotny/Gartmayer zum Abschluss
Nowotny/Gartmayer boten zum Abschluss ihre beste Turnier-Leistung, das Gelbe vom Ei war es aber dennoch nicht. "Nowo" war gegen die Iberer zwar bemüht, doch bei Gartmayer gab es vor allem im Angriff immer wieder Aussetzer. Auch das Service des 26-Jährigen klappte nicht immer nach Wunsch, der Block war allerdings okay. "Er hat die Flinte schon ins Korn geworfen", meinte Trainer Martin Olejnak während des zweiten Satzes. Dennoch gelang es den Österreichern, zumindest diesen Durchgang zu gewinnen.
Nowotny sah das Match als gute Probe für die Staatsmeisterschaften und freute sich über den Satzgewinn. "Immerhin kann jetzt keiner sagen, dass wir nur Olympia-Touristen waren. Wenn wir hier wie heuer oft auf der World Tour gespielt hätten, wären die Top Ten möglich gewesen. Aber in Summe haben wir schlecht gespielt." Und Olejnak ahnte auch, warum. "In den vier Wochen vorher hatte Peter zwei Wochen lang wegen Verletzungen nicht trainiert. Das muss sich auswirken", meinte der Slowake.
(apa/red)
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