Perfektes Timing vor Olympia: Schwimm-Star Markus Rogan immer besser in Form
- Perfektionierung bei Start und Wende erreicht
- Großes Ziel: 200-m-Rücken-Finale am 19. August
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Schwimm-Europameister Markus Rogan hat sein gut zweiwöchiges Trainingslager in Rijeka beendet. Für den Ex-Vize-Weltmeister geht es nun in die Endphase der Athen-Vorbereitung, bis zum Startzeichen zu seinem ersten olympischen Vorlauf in der griechischen Hauptstadt bleiben ihm noch zwei Wochen. Das Hauptaugenmerk liegt freilich auf dem 200-m-Rücken-Finale am 19. August.
Rogan spulte seine letzte Trainingseinheit in Kroatien bereits um 06:00 Uhr Früh ab, um schon am späten Vormittag am Wörthersee sein zu können. Mit im "Gepäck" hatte er neben seinem Trainer Robert Michlmayr auch US-Trainingspartner und Freund Peter Marshall. "Peter hat mich sehr viel bei Start und Wende weiter gebracht, da ist er der weltweit Beste", ist Rogan von der Hilfe Marshalls begeistert. Der 100-m-Rücken-Spezialist wird auch in den nächsten Tagen in der Südstadt sowie eventuell in Athen an Rogans Seite trainieren.
Der ehemalige Stanford-Kollege Rogans hatte sich kurzfristig entschlossen, seinen Kumpel zu unterstützen. Rogan: "Da sich Peter nicht für Olympia qualifiziert hat, hat er sein Versprechen eingelöst und mich gefragt, wie er mir helfen kann." Rogan hat nun mit noch größerer Perfektion bei Start, Wende und in seiner ohnehin bekannt starken Tauchphase einige Trümpfe im Kampf gegen den schwimmerisch enorm starken US-Olympia-Favoriten Aaron Peirsol. Freilich ist der Wiener derzeit ausgelaugt: "Das Training war härter als ich wollte."
Aber natürlich weiß der 22-Jährige, dass Medaillen-Gewinne bei den Spielen nur so möglich sind. Und daher sehnte er auch schon wieder das Training in der Südstadt herbei, daher musste er auch nach nur rund zweieinhalb Stunden in Klagenfurt wegen der Abend-Session weiter fahren. Der Aufenthalt in Rijeka war ihm auch schon lang geworden. "Das Training war ja gut, aber gegen Schluss war es wegen der vielen Touristen zu viel Urlaubsfeeling. So war's auch letztes Jahr auf Mallorca, das ist mir eigentlich nicht so Recht."
Mit Maxim Podoprigora war Rogan die letzten zwei Tage in Rijeka zusammen, der 26-Jährige machte trotz seiner erst überstandenen Erkrankung einen recht guten Eindruck auf ihn. "Er schaut sicher fitter aus als er sich fühlt." "Podo" bleibt ja noch bis Samstag nächster Woche in Kroatien. Da wird dann Rogan seinen zweitägigen Trip zu den Salzburger Festspielen antreten, sozusagen als Belohnung für die Qualen des Trainings bzw. als kulturelle Erholung vor dem Abflug zu seinen zweiten Olympischen Spielen.
(apa)
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