Terror-Schutz bei Olympia: NATO entsendet Anti-Terror-Einheit nach Athen
- Raketenabwehrstellungen für Olympia installiert
- Patriot-Raketen und Hubschrauber schützen Städte
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zerstört die Umwelt
Lebensräume werden
vernichtet, Kritik am IOC
Die NATO hat am Donnerstag die Entsendung einer Anti-Terror-Einheit zu den Olympischen Spielen nach Griechenland bekannt gegeben. Das auf die Abwehr von Angriffen mit chemischen, biologischen und atomaren Waffen spezialisierte Bataillon werde in der Hafenstadt Halkida (90 Kilometer nordöstlich von Athen) stationiert sein.
Das teilte das zuständige NATO-Kommando in Neapel mit. Bis zum 1. August solle die Stationierung abgeschlossen sein, hieß es.
Der Einheit gehören Soldaten aus Belgien, Tschechien, Ungarn, Italien, Polen und Spanien an. Sie würden die griechische Armee im Fall eines Terrorangriffs unterstützen. Die NATO betonte in ihrer Erklärung, dass die griechische Regierung die Verantwortung für die Sicherheitsmaßnahmen bei den Spielen behalte.
Raketenabwehrstellungen installiert
Gleichzeitig hat Griechenland hat mit dem Aufbau von Raketenstellungen begonnen, die die Olympischen Spiele vor Angriffen aus der Luft schützen sollen. Auch das Hauptpressezentrum (MPC) für die Olympischen Spiele ist am Mittwoch in Athen vollständig in Betrieb genommen worden. Ein orthodoxer Priester weihte die Anlage mit einem kurzen Gebet ein. Um Athen und einige andere Großstädte werden amerikanische Patriot-Raketen aufgestellt. Heraklion verlässt sich auf den Schutz durch russische "S-300".
Rund um die Olympischen Spielstätten werden ständig Hubschrauber kreisen, außerdem wird ein Zeppelin eingesetzt werden. Die gesamten Schutzmaßnahmen werden mit rund 1,2 Milliarden Euro zu Buche schlagen, ein Rekord in der Geschichte Olympias.
Athener Hauptpressezentrum in Betrieb genommen
Im siebenstöckigen MPC werden während der olympischen Tage rund 10.000 Journalisten der schreibenden Presse arbeiten. Es liegt etwa 300 Meter vom Olympiastadion entfernt. In unmittelbaren Umgebung befinden sich auch die Stadien und Hallen für Schwimmen, Turnen, Bahn- Radsport, Tennis und Basketball. Neben dem MPC befindet sich auch das Internationale Zentrum für die elektronische Presse (IBC).
Wie MPC-Chef Aris Nikolakis sagte, wird die Polizei noch eine "gründliche Kontrolle" auch mit Spürhunden durchführen. Danach haben nur akkreditierten Personen Zutritt.
(apa/red)
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