Rapid-Coach Josef Hickersberger im NEWS-Interview: 'Wollen um Titel mitspielen'
- "Hicke" fest von Sieg im Derby überzeugt
- Letztes Derby endete mit einem 2:1-Sieg der Austria
·Bilanz: Derbys seit letztem Rapid-Sieg
Grün-Weiß konnte zuletzt am 6. Mai 2001 jubeln
·Details: Alle Wiener Derbys seit 1911!
Rapid liegt mit 116 zu
103 Siegen in Führung
·DERBY-UMFRAGE: Wer holt den Sieg?
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Anlage mit 18 Kameras kostete 200.000 Euro
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Am Sonntag steigt das 269. Wiener Fußball-Derby zwischen Austria Magna und Rapid. Diesmal ist wieder das Horr-Stadion Austragungsort des emotionsgeladensten Städteduells zwischen den beiden Erzrivalen. Die Austria-Heimstatt wird jedenfalls ausverkauft; welche Chancen sich Rapid-Coach Josef Hickersberger da ausrechnet, und was sich die Hütteldorfer für diese Saison vorgenommen haben, erzählt "Pepi" im NEWS-Interview.
NEWS: Mit welchen Gefühlen fahren Sie zum Wiener Derby ins Horr-Stadion, wo Rapid zuletzt 1986 gewinnen konnte?
Hickersberger: Mich interessiert Statistik normalerweise nicht. Und wenn, dann nur, um sie Lügen zu strafen. Vor kurzem hat mir aber ein Rapid-Fan eine Derby-Statistik übergeben. Danach hatte auch die Austria einmal eine Phase, exakt vom 25. Mai 1996 bis 9. Mai 2000, fast genau vier Jahre, in der sie kein einziges Derby gewonnen hat. Wir fahren am Sonntag mit der festen Absicht ins Horr-Stadion, dieses Derby zu gewinnen.
NEWS: Wie vor einem Jahr hat Rapid einen perfekten Start erwischt.
Hickersberger: Wir haben die Mannschaft verändert beziehungsweise verändern müssen, obwohl wir ursprünglich nicht geplant hatten, die Herbstmeistermannschaft des Vorjahres gleich an fünf Positionen neu zu besetzen. Bei den Transfers, zum Beispiel bei der Verpflichtung unserer zwei neuen tschechischen Stürmer, haben wir auch sehr viel Glück gehabt.
NEWS: Ist Rapid heute stärker?
Hickersberger: Ich möchte unseren Saisonstart nicht überbewerten. Aber obwohl wir in den ersten zwei Spielen in vielen Phasen noch nicht sehr gut gespielt haben, sind uns immerhin neun Tore gelungen. Das berechtigt zu Hoffnungen. Ohne Zweifel gehen wir mit einem qualitativ besseren Kader in diese Saison, dem besten, seit ich bei Rapid bin. Mit unserer derzeitigen Mannschaft können wir jedenfalls ernsthaft um den Meistertitel mitspielen. Probleme könnten wir in der einen oder anderen Formation aber nach wie vor dann bekommen, wenn zwei, drei Stammspieler auf ihrer Position so wie im Frühjahr gleichzeitig verletzungsbedingt ausfallen.
Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS, wo Hickersberger die Chancen der Grün-Weißen und die Vorteile des Erzrivalen sieht
(red)
