Beachvolleyball in Klagenfurt: Brasilianer- Duo Emanuel/Ricardo holt den Sieg!
- 2:1-Sieg im Finale gegen Landsmänner Franco/Tande
- Damen-Finale: Walsh/Wacholder holen den Titel!
·Nowotny/Gartmayer in Klagenfurt Neunte
US-Girls Walsh/Wacholder holen den Damen-Titel!
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darf doch nach Athen
Freigabe trotz verpasstem Limit. Alle Österreicher out
Die Sieger des World-Tour-Herren-Turniers der Beach-Volleyballer in Klagenfurt kommen zum siebenten Mal aus Brasilien. Die Weltmeister Emanuel Rego/Ricardo Costa Santos setzten sich am Sonntag im Grand-Slam-Endspiel am Wörthersee bei prachtvollem Wetter und einer ebensolchen Zuschauerkulisse (10.000) gegen ihre Landsleute Franco Neto/Ramos Tande mit 2:1 (17:21,21:126,15:10) durch.
Mit Rang drei holten die Deutschen Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug ihr bestes Tour-Ergebnis, das "kleine Finale" gewannen sie allerdings kampflos.
Die brasilianischen Titelverteidiger Benjamin Insfran/Marcio Araujo hatten schon für das Semifinale gegen Tande/Franco wegen einer Bauchmuskel-Zerrung Benjamins w.o. geben müssen. Dennoch reichte es zum 41. Brasilo-Doppelsieg auf der World Tour bei 160 Turnieren. Gleich 103 Mal kam dabei der Sieger aus dem "Land am Zuckerhut", 139 Finali fanden mit brasilianischer Beteiligung statt. In Klagenfurt hatte es nur 2001 beim WM-Triumph der Argentinier Mariano Baracetti/Martin Alejo Conde keinen Brasilien-Sieg gegeben.
Für Emanuel war es der bereits fünf Klagenfurt-Titel, nachdem er von 1997 bis 2000 en suite gewonnen hatte. Damit hat er den viermaligen Sieger und Ex-Partner Jose Loiola überholt und ist alleiniger "König vom Wörthersee". Partner Ricardo war im Strandbad bereits vor zwei Jahren auf dem obersten Treppchen gestanden. Für ihren sechsten Saisonsieg kassierten sie 40.500 Dollar (33.641 Euro) und stellten im Head-to-Head mit den Finalgegnern auf 5:1.
Die Weltranglisten-Ersten gelten nun natürlich erst recht als die Top-Favoriten für die Olympischen Spiele. Allerdings trägt Ricardo wegen einer überstandenen Knöchel-Verletzung noch einen Tape-Verband am rechten Fuß, ohne den er sich eher humpelnd fortbewegt. Auch im Klagenfurt-Finale war die Behinderung unübersehbar. Lange taten die beiden Favoriten deshalb nur das Notwendigste und drehten erst ab dem zweiten Satz so richtig auf.
(apa)
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