Serie von Bombenanschlägen im Irak:
Verheerende Explosionen vor Kirchen
- Selbstmordattentate als Auslöser vermutet
- Vier Autobomben in Bagdad und zwei in Mosul
·Sieben Geiseln im Irak freigelassen?
Große Verwirrung um gekidnappte Lkw-Fahrer
·Irak: Autobombe fordert 68 Tote
Verheerende Explosion vor Polizeiwache in Bakuba
Bei einer beispiellosen Anschlagsserie auf christliche Kirchen im Irak sind nach neuesten Behördenangaben mindestens zehn Menschen getötet und rund 50 weitere verletzt worden. In Bagdad starben bei der Explosion von Autobomben vor drei Kirchen und auf einem Klostergelände mindestens neun Menschen. Unter den Toten waren auch Frauen und Kinder, wie Rettungskräfte sagten.
Von den Verletzten erlitten einige schwere Verbrennungen. Die Detonationen lösten Panik unter den Gläubigen aus, die nach dem Gottesdienst gerade aus der Kirche kamen. Bei der Explosion von zwei Autobomben vor einer Kirche im nordirakischen Mosul (Mossul) wurden nach Krankenhausangaben mindestens ein Mensch getötet und 15 weitere verletzt.
Der Vatikan verurteilte die Anschlagsserie auf die christliche Minderheit im Irak. "Es ist schrecklich und sehr Besorgnis erregend, denn es ist das erste Mal, dass Orte der christlichen Religion im Irak zum Ziel geworden sind", erklärte ein Sprecher in Rom. Offensichtlich wollten die Attentäter die Spannungen im Irak erhöhen und dabei alle Gruppen treffen, auch die Kirchen, fügte er hinzu. (apa/red)
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