Nach Waldbrand an der Algarve: Polizei hat mutmaßliche Brandstifter verhaftet!
- Pärchen wollte sich mit Feuer an Vermieter rächen
·Waldbrände an der Algarve gelöscht
22-jähriger Hirte gilt als mutmaßlicher Brandstifter
Die portugiesische Polizei hat zwei mutmaßliche Brandstifter festgenommen, die für den verheerenden Waldbrand im Hinterland der Algarve verantwortlich sein sollen. Das Pärchen soll nach Polizeiangaben vom Samstag vier Brände in der Umgebung von Almodovar im Süden Portugals gelegt haben, um sich beim Besitzer seiner Wohnung zu rächen.
Das Feuer wütete fünf Tage lang in der Umgebung der Ortschaften Silves, Loule und Sao Bras de Alportel und konnte erst am Freitag gelöscht werden. Mehr als 300 Menschen mussten aus ihren Dörfern evakuiert werden. Tausende Hektar Korkeich-Pflanzungen wurden vernichtet.
Die Brände in der südportugiesischen Ferienregion waren vor einer Woche ausgebrochen und von heftigen Winden und hohen Temperaturen begünstigt worden. Am Samstagabend waren im Norden Portugals in den Regionen von Guarda und Viseu noch drei Brände aktiv, wie die Feuerwehr mitteilte. Etwa 170 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Im Nordwesten Spaniens brachen am Samstag fünf neue Feuer aus. Sechs Hubschrauber und Flugzeuge wurden nach Behördenangaben zur Bekämpfung des größten Brandherdes nach Ribas de Sil in Galicien geschickt. Etwa 150 Bewohner eines kleines Dorfes innerhalb der Gemeinde El Carballino mussten zeitweilig ihre Häuser verlassen. (apa)
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