Neue Bombenanschläge erschüttern Irak: Mindestens acht Tote in Bagdad und Mosul!
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Wegen "moralischer Qualitäten" überlebt
Bei Bombenanschlägen in der irakischen Hauptstadt Bagdad und in Mosul (Mossul) im Norden des Landes sind am Sonntag mindestens acht Menschen ums Leben gekommen, über 50 wurden verletzt. In Mosul explodierte eine Autobombe vor einer Polizeiwache. Dabei wurden fünf Polizisten getötet, zahlreiche weitere erlitten Verletzungen. Die Zahl der Toten könne noch steigen, da viele Verletzte in kritischem Zustand seien, teilten Ärzte mit.
In der Innenstadt von Bagdad riss die Detonation eines am Straßenrand gelegten Sprengsatzes drei Iraker in den Tod, drei weitere Zivilisten wurden nach Polizeiangaben verwundet.
Heftige Kämpfe tobten in der Nacht in der Stadt Falluja. Die US-Luftwaffe bombardierte Ziele im Osten der Stadt, wo Rebellen zuvor US-Stellungen mit Mörsern und Handfeuerwaffen angegriffen hatten, berichteten Augenzeugen. Dabei wurden mindestens zehn Iraker getötet und 37 verletzt, sagten Krankenhausärzte. Unter den Toten seien drei Frauen und fünf Kinder gewesen. Schon am Samstagnachmittag waren bei Kämpfen im Osten von Falluja drei Iraker getötet worden.
Am Samstagabend waren gewaltige Explosionen in Falluja zu hören. Über die Lautsprecher von Moscheen wurden Ärzte aufgefordert, sich in den Krankenhäusern zu melden, Bewohner wurden um Blutspenden gebeten. Zuvor hatten die US-Streitkräfte mitgeteilt, sie hätten am Donnerstag und Freitag in Falluja 20 irakische Aufständische getötet.
Nach Angaben des libanesischen Außenministeriums wurden im Irak zwei libanesische Geschäftsleute entführt. Die beiden Männer seien am Samstag als Geiseln genommen worden, teilte das Ministerium am Sonntag in Beirut mit. Die Entführten hätten im Irak ein Unternehmen geführt. Die Botschaft in Bagdad habe bereits Kontakte zu dem Umfeld der Entführer aufgenommen, über die jedoch noch nichts bekannt sei. (apa/red)
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