Geiselnahme im Westjordanland: Drei Ausländer wurde kurzfristig festgehalten!
- Palästinenser entführten US-Bürger, Brite und Iren
- Nach zwei Stunden kamen Geiseln wieder frei
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Bewaffnete Palästinenser haben am späten Freitagabend in Nablus im nördlichen Westjordanland kurzfristig drei westliche Ausländer in ihrer Gewalt gehalten. Der US-Bürger, der Brite und der Ire hatten sich etwa zwei Stunden in der Hand der Kidnapper befunden. Die drei Kirchenmitarbeiter waren aus einem Restaurant in ein Flüchtlingslager verschleppt worden.
Nach Bekanntwerden der Entführung hatte palästinensische Sicherheitskräfte auf der Suche nach Kidnappern und Entführten die Gegend durchkämmt. Zunächst gab es keine Informationen über die Hintergründe der Tat und mögliche Forderungen. Auch über die Identität der Entführer lagen keine Angaben vor.
Mitte Juli hatte eine Serie von Entführungen im Gazastreifen eine Krise in der Palästinensischen Autonomiebehörde ausgelöst. Mitglieder der Fatah-Bewegung von Yasser Arafat verschleppten dort zeitweise zwei palästinensische Sicherheitsoffiziere und vier französische Techniker.
Ebenfalls am Abend griffen israelische Kampfhubschrauber ein Ziel in der Stadt Gaza mit Raketen an. Dabei wurden mindesten zwei Menschen verletzt. Getroffen wurde ein dreistöckiges Haus in dem die Israelis eine Bombenwerkstatt vermuteten. Palästinensische Beamte sagten hingegen, es sei eine kleine Werkstatt getroffen worden, die Autobatterien herstellte. (apa)
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