Verwirrung im Irak: Sieben ausländische Geiseln von Kidnappern freigelassen?
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Verwirrung im Irak: Über das Schicksal von sieben entführten Ausländer hat es widersprüchliche Angaben gegeben. Ein Mitarbeiter der ägyptischen Botschaft in Bagdad dementierte die Mitteilung der kenianischen Regierung, wonach die Geiseln freigelassen und in der ägyptischen Botschaft seien. "Das ist alles nicht wahr; wir halten weiter unsere Kontakte, um die Freilassung der Entführten zu erreichen", sagte der ägyptische Vertreter, der anonym bleiben wollte.
Unterdessen haben irakische Polizisten und Agenten des neuen Geheimdienstes einen libanesischen Geschäftsmann aus der Gewalt von Geiselnehmern befreit. Die Sicherheitskräfte hätten ein Haus im Bagdader Vorort Abu Ghraib gestürmt, in dem Valdo Khalaat festgehalten worden sei, berichtete ein Fotograf der European Pressphoto Agency (EPA), der den Befreiten selbst sah. Die Aktion sei nach einem Hinweis erfolgt, den die irakischen Behörden erhalten hätten. Dies wurde auch vom libanesischen Außenministerium bestätigt.
Das Schicksal eines zweiten libanesischen Geschäftsmannes, der zusammen mit Khalaat verschleppt worden war, blieb zunächst unklar. Ungewiss blieb zunächst auch, ob die Entführer der beiden Libanesen politische Ziele verfolgten oder auf Lösegeld aus waren.
Der kuwaitische Arbeitgeber der sieben entführten Lastwagenfahrer hatte bereits ebenfalls erklärt, die Männer seien noch in der Gewalt ihrer Entführer. Anderenfalls "wären wir die ersten gewesen, die das erfahren hätten", sagte die Sprecherin des Transportunternehmens Kuwait and Gulf Link Transport, Rana Abu Saina, der Nachrichtenagentur AFP.
Bei den Geiseln handelt es sich um drei Kenianer, drei Inder und einen Ägypter. Die indischen Behörden erklärten, sie hätten keine Bestätigung, dass die Entführten wieder frei seien. Zuvor hatte der kenianische Außenminister Chirau Ali Mwakwere in Nairobi gesagt, die freigelassenen Geiseln seien jetzt in der ägyptischen Botschaft in Bagdad und sollten noch am Sonntag nach Kuwait gebracht werden. (apa/red)
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