Parteitag der Demokraten: Jubel bei Kerrys offizeller Nominierung in Boston
- Umjubelte Rede von John Edward: "Hoffnung für alle"
- PLUS BILDER: Kerrys schöne Töchter auf Stimmenfang
·Edwards Rundum-schlag gegen Bush
"Ein neuer Präsident gegen Terror im Irak"
·Lob von Ehefrau: Kerry der Kämpfer!
Edward Kennedy: "Er steht In einer Reihe mit JFK!"
·Demokraten setzen auf "Töchterpower"
Töchter von fünf Politikern bei Wahlauftritt in Florida
·Kerry-Wahlhilfe von den Clintons!
Brandreden von Bill und Hillary: "Sendet John"
·Hoppala! Bush fiel zum 2. Mal vom Rad!
US-Präsident verletzt sich bei Mountainbike-Unfall
·Michael Moore kritisiert US-Medien
Parteitags-Rede: 'Mussten eure Arbeit machen'
·Ex-Präsident Carter gegen Bush-Politik
Bush hätte die Amerikaner von andern Ländern isoliert
·"Shove it": Kerrys Gattin als Lästermaul
Schieb's dir in den Hintern: Sager sorgt für Aufregung
·Kann Kerry gegen Bush gewinnen?
Stimmen Sie mit bei der Networld-Online-Umfrage!
Die formelle Nominierung von John F. Kerry zum Präsidentschaftskandidaten und die Rede von Vize-Kandidat John Edwards bildeten am Mittwoch die Höhepunkte des dritten Tags des Parteitages der US-Demokraten in Boston. Während die einzelnen Delegationen der Bundesstaaten ihre Stimmen an Kerry vergaben, hielt sich der Senator von Massachusetts der Tradition entsprechend nicht am Parteitag auf. Dafür über trat John Edwards ans Mikrofon und schwor die treuen Kerry-Anhänger auf die "Anti-Bush"-Linie ein.
"Die Hoffnung ist unterwegs", rief Edwards den Parteifreunden und Gästen auf dem Parteitag in Boston zu. Die Bürger der USA hätten von jetzt an und bis zum November Gelegenheit, die "müde, alte und von Hass erfüllte, negative Politik der Regierung Bush hinter sich zu lassen und sich einer Politik der Hoffnung, der Politik dessen, was möglich ist, anzuschließen". Seine Rede wurde zur besten Sendezeit im Fernsehen übertragen.
Kritik an Bush-Regierung
Zugleich beschwor Edwards, Sohn eines Fabrikarbeiters, die Solidarität in der US-Gesellschaft: "Was John Kerry und ich glauben, ist, dass man niemals auf jemanden herab blicken sollte, dass wir die Menschen aufrichten sollten", sagte er uns spielte dabei auf die von vielen kritisierte Sozialpolitik der Bush-Regierung an. Den jubelnden Delegierten versprach Edwards ein sozial gerechteres Amerika, das nicht länger auf Grund von Einkommen oder Hautfarbe geteilt sein werde. So werde Kerrys Regierung den Mindestlohn heraufsetzen, damit niemand trotz eines Vollzeitjobs in Armut leben müsse. Auch dürften Bildungschancen nicht von Einkommen oder Herkunft abhängen, forderte er und plädierte für ein einheitliches Schulsystem, das allen Kindern zugänglich sein müsse.
Unmissverständliche Botschaft an Terroristen: "Wir werden euch vernichten"
Kerry und er wollten stärker mit ausländischen Partnern zusammenarbeiten und verlorenes Vertrauen zurückgewinnen, sagte Edwards, flankiert von seiner Familie. Es gelte, die Welt zusammenzuführen und ihr die gegenwärtig größte Gefahr vor Augen zu halten - dass Terroristen Zugang zu chemischen, biologischen oder atomaren Massenvernichtungswaffen bekommen könnten. "Für El Kaida und den Rest dieser Terroristen haben wir eine unmissverständliche Botschaft: Ihr könnt nicht davonrennen und euch nicht verstecken. Wir werden euch vernichten", sagte Edwards weiter.
US-Armee soll verstärkt werden
Der Vizepräsidentschaftskandidat kündigte an, Kerry und er wollten im Fall eines Wahlsiegs die US-Armee in Teilen verstärken und besser ausstatten. "Wir werden unsere militärische Macht immer nutzen, um die Sicherheit des amerikanischen Volkes zu gewährleisten", sagte Edwards. In diesem Zusammenhang stellte Edwards auch Kerrys Kriegserfahrung heraus und erinnerte an dessen Einsatz in Vietnam. "Entschlossen. Stark. Sind das nicht Eigenschaften, die ein Oberkommandierender haben muss?" sagte Edwards. Wegen seiner temperamentvollen und mitreißenden Art gilt er als ideale Ergänzung zum oft hölzern wirkenden Kerry.
Kerrys großer Tag
Kerry selbst richtet am letzten Parteitag persönlich sein Wort an die Demokraten des Landes. Auch Kerrys Töchter Alexandra und Vanessa werden dabei sein, wenn ihr Vater zur besten Sendezeit zum US-Volk spricht. Seit Wochen soll er an der Rede schreiben, die sich wohl um den Irak-Krieg, das Gesundheitssystem und den Krieg gegen den Terrorismus drehen wird.
Triumphale Auftritte der Clintons und Gore
Bisheriger Höhepunkt der viertägigen Veranstaltung waren die Reden von Ex-Präsident Bill Clinton, Ex-First Lady und nunmehriger Senatorin Hillary Clinton, Ex-Vizepräsident Al Gore und Ex-Präsident Jimmy Carter am Montag. Heute wird Senator John Edwards, Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten, zu den Delegierten sprechen. Zum Abschluss am Donnerstag erhält dann Kerry offiziell seine Nominierung und wird seine Wahlkampfrede halten. (apa/red)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
