Nach Auswander-Appell: Sharon empfing 200 jüdische Einwanderer aus Frankreich
- Israelischer Premier lobt Frankreichs Bemühungen gegen Antisemitismus
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Der israelische Ministerpräsident Ariel Sharon hat am Mittwochabend etwa 200 Neueinwanderer aus Frankreich am internationalen Flughafen bei Tel Aviv empfangen. Es war die erste große Gruppe französischer Juden, die nach Israel einreiste, seitdem Sharon vor zehn Tagen seine umstrittene Auswanderungsaufforderung geäußert hatte.
Der Aufruf Sharons, wegen wachsenden Antisemitismus nach Israel zu kommen, hatte in Frankreich für große Verstimmung gesorgt. Israel hatte sich dann um Schadensbegrenzung bemüht - nach mehreren klärenden Gesprächen erklärten beide Seiten die diplomatische Krise für beigelegt.
Sharon betonte während der Empfangszeremonie am Flughafen, er empfinde große Wertschätzung für die Bemühungen Frankreichs im Kampf gegen Antisemitismus. "Juden müssen nach Israel einwandern, nicht aus Angst oder wegen Hass, sondern weil dies ihre Heimat ist", sagte der Premier. Sharon betonte, der Antisemitismus stelle für die ganze westliche Welt eine Bedrohung dar. (apa)
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