"Bild und Image hat Schaden genommen": Priesterräte unterstützen Visitator Küng
- "Wir hoffen, dass durch Ihr Wirken als Visitator eine gute und heilende Lösung erreicht werden kann"
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Vorarlberger Bischof Klaus Küng ist der Top-Favorit
Die österreichischen Priesterräte haben im Zusammenhang mit der Apostolischen Visitation in St. Pölten den damit betrauten Feldkircher Diözesanbischof Klaus Küng ihrer Unterstützung versichert. Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft, der am Mittwoch in Zell am See tagte, übermittelte Küng ein entsprechendes Schreiben.
Wörtlich heißt es darin laut Kathpress: "In großer Sorge nehmen wir wahr, dass durch die Vorgänge in St. Pölten das Bild und Image der Priester in Österreich Schaden genommen hat. Wir hoffen, dass durch Ihr Wirken als Apostolischer Visitator eine gute und heilende Lösung erreicht werden kann. Ihnen und Ihrer verantwortungsvollen Aufgabe wünschen wir Gottes reichen Segen".
Zur Causa nahm auch der Freiburger Pastoraltheologe Hubert Windisch in der deutschen katholischen Zeitung "Die Tagespost" Stellung, berichtete Kathpress. Die Vorfälle im Priesterseminar seien nicht nur, aber auch ein "Problem Krenn". Vorgänge wie in St. Pölten würden die Glaubwürdigkeit der Kirche bedrohen. "Es tun mir dabei nicht nur die Gläubigen Leid, sondern auch die vielen Priester, die redlich und gut ihren Dienst versehen", meinte der Theologe.
Eine Erneuerung des Priesteramtes könne nur dadurch erfolgen, "dass dieses Amt wieder für ehefähige Männer faszinierend wird, die auch bereit sind, zölibatär zu leben". Bischöfe und Seminarleiter seien angesichts der Tatsache, dass das Seminar für junge Männer mit homosexuellen Neigungen anziehend sei, zur "Achtsamkeit" verpflichtet, so Windisch.
Unterdessen beriet am Donnerstag im bischöflichen Ordinariat in St. Pölten das Konsistorium u.a. über die Zukunft des Priesterseminars. Auch Küng nahm an dieser - dem Vernehmen nach planmäßigen - Sitzung des Beratungsgremiums, dem neben Krenn acht Domkapitulare angehören, teil. (apa)
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