Nach Interviewverbot für Krenn: Küng will in St. Pölten jetzt hart durchgreifen!
- Visitator will Einsicht in Polizei-Akten! PLUS: Krenn exklusiv im NEWS-Interview vor dem Maulkorb
·'Die Seminarleitung trieb ihn in den Tod'
NEWS: Ex-Geliebte des Priesteranwärters klagt an
·Polizei: Kein Mord im Priesterseminar!
Kein Fremdverschulden. 53-Jähriger ist ertrunken
·Krenns Wunsch: Ruhe zum Arbeiten
Er lobt Küng und schließt Abberufung nicht aus
·"Bild und Image hat Schaden genommen"
Priesterräte unterstützen Visitator Klaus Küng
·NEWS: Mord im Priesterseminar?
Chronik der mysteriösen Vorgänge in St. Pölten
·Sechs Wochen lang: 'Maulkorb' für Krenn
Krenn muss sich bei Küng 'Sprecherlaubnis' holen
·Die BILDER zur Kirchen-Sex-Affäre
Anonym verschickte Fotos lösten Skandal aus
·War der Rücktritt Krenns notwendig?
Umfrage: Sind Sie mit dem Schritt einverstanden?
·Wer wird Kurt Krenns Nachfolger?
Vorarlberger Bischof Klaus Küng ist der Top-Favorit
Visitator Küng will in der Kirchen-Sex-Affäre in St. Pölten jetzt hart durchgreifen. Dies sagte ein Teilnehmer am St. Pöltener "Konsistorium" am Donnerstagnachmittag. Eine offizielle Stellungnahme gab aber nur Klaus Küng selbst ab. Gerüchten zufolge will der Visitator nun auch Einsicht in die Polizeiakten zum Kinderporno-Fund im Priesterseminar nehmen. Ersten Informationen zufolge dürfte die Staatsanwaltschaft ihm den Zugang zu den Akten auch gestatten.
Krenn und Küng (sie kamen getrennt) begrüßten vor der Sitzung zwar die wartenden Journalisten, gaben aber keine Stellungnahme ab. Das Konsistorium besteht normalerweise aus Kurt Krenn sowie acht 'Kapitularen" und tagt wenn bspw. Pfarren neu besetzt werden.
"Maulkorb "für Krenn
Kurt Krenn werde ab sofort keine Interviews mehr geben, das habe er mit dem St. Pöltner Diözesanbischof vereinbart, sagte der Apostolische Visitator Klaus Küng am Mittwoch. Es sei dies sein, Küngs, eigener und auch der Wunsch des Heiligen Vaters gewesen. Zuletzt hatte sich Krenn in mehreren Interviews zu Wort gemeldet.
Küng, der sich zwei Tage in Rom aufgehalten hat, auf die Frage nach den Auswirkungen der Vorkommnisse in St. Pölten: Die Stimmung sei "sehr gedrückt". Es sei durch die Ereignisse im Priesterseminar "Schaden nicht nur für die Diözese St. Pölten, sondern weit darüber hinaus" entstanden.
Über die voraussichtliche Dauer der Visitation und zu einem abschließenden möglichen Ergebnis wollte sich Küng nicht festlegen. In den kommenden Tagen werde er jedenfalls zahlreiche weitere Gespräche in der Diözese führen. (apa/red)
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