Krenn: Abberufung nicht ausgeschlossen! Bischof wünscht sich "Ruhe zum Arbeiten"
- Wie geht's weiter? Krenn: "Wie's der liebe Gott will"
- Lob für Visitator Küng: Er wird Wahrheit herausfinden
·Krenns Wunsch: Ruhe zum Arbeiten
Er lobt Küng und schließt Abberufung nicht aus
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Das Schreiben im Wortlaut zum Nachlesen
"Auch ich kann fallen..." sagte der St. Pöltner Diözesan-Bischof in einem Interview. Krenn schließt seine Abberufung nach dem Sex-Skandal im Priesterseminar nicht aus! Wie es mit ihm weitergehen werde? "Wie's der liebe Gott will". Sein größter Wunsch: "Ruhe zum Arbeiten." Der Papst entsandte einen Apostolischen Visitator, Krenn wurde weitgehend entmachtet. Bischof Küng untersucht bis Ende August. Bis die Kontrolle beendet ist, darf Krenn offiziell keine Stellungnahme abgeben. doch Krenns jüngste Stellungnahmen seien nicht mit Küng abgesprochen gewesen.
In einem Interview mit dem "Neuen Volksblatt" sagte der Diözean-Bischof zum Skandal im Priesterseminar: "Es wird so getan, als wäre das eine Riesengeschichte, die zu bewältigen ist. Das ist es nicht. Es ist ein Student gefunden worden, der was gemacht hat."
Zugleich verwahrte Krenn sich gegen den Vorwurf, er habe versucht, den Besitz von Kinderpornos bei einem oder mehreren Seminaristen zu vertuschen. Auf die Frage, ob er Anfang nächsten Jahres noch Bischof in St. Pölten sein werde, antwortete er: "Das kann ich nicht sagen. Ich könnte in der Zwischenzeit hinaufgefallen sein. Oder hinunter."
Krenn über seine Zukunft: "Wie's der liebe Gott will"
Mit ihm (Krenn) werde es weitergehen, "wie's der liebe Gott will". Er selbst wünsche sich "Ruhe zum arbeiten", sagte der 68-Jährige, der wie bei seiner Familie im Mühlviertel weilt. Der Apostolische Visitator Küng sei "ein großartiger Mann", der die Wahrheit herausfinden werde, sagte der St. Pöltner Diözesanbischof am Montag im Gespräch mit Radio Oberösterreich.
Küng werde die Interviews Krenns "nicht kommentieren", erklärte Bernhard Augustin, der Sekretär des Visitators, auf Anfrage der APA. Krenn dürfe "keine Stellungnahme in der Causa abgeben", habe aber "kein Redeverbot".
(apa/red)
