"Schweinejagd" auf der Pyhrnautobahn: 170 grunzende Tiere sorgten für Chaos
- Ein Viehtransporter war umgekippt
Zu einem Einsatz der besonderen Art mussten Gendamerie und Feuerwehr am Freitag in den frühen Morgenstunden ausrücken. Nach einem Unfall mit einem Viehtransporter mussten sich die Männer als "Schweinejäger" beweisen und 170 der verschreckten Tiere auf der Fahrbahn wieder einfangen. Der Unfall sorgte für Chaos und umfangreiche Staus.
Der spektakuläre Unfall hatte sich Freitag früh auf der A9, der Pyhrnautobahn, bei Rottenmann in Fahrtrichtung Graz ereignet. Laut Autobahngendarmerie hatte der Lenker des Lkw aus unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war mit dem Transporter zwischen Pannenstreifen und erster Spur umgekippt.
Ein Teil der Tiere war bei dem Crash verendet, ein weiterer Teil wurde verletzt. Erst nach geraumer Zeit gelang es, die Türe des Lkw zu öffnen, um die eingeklemmten Schweine zu befreien, die zum Teil notgeschlachtet werden mussten. Viele der Schweine waren aber ausgekommen und liefen auf der Fahrbahn umher. Die Feuerwehr brauchte bis in die Vormittagsstunden, um alle Tiere einzufangen. Der Lkw-Fahrer war bei dem Unfall unverletzt geblieben.
(apa/red)
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