Lkw-Fahrverbot in Tirol vorverlegt: Italiens Frächter laufen Sturm!
- Berufsverband ANITA protestiert in Wien
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Streit mit dem Nachbarn: Italienische Frächter wollen das in Österreich verhängte Lkw-Fahrverbot für Fahrten nach Italien nicht ohne weiters akzeptieren. Das Fahrverbot gilt seit Freitagfrüh auf der Inntal- (A12) und Brennerautobahn (A13).
"Der Beschluss der österreichischen Behörden schadet den italienischen Frächtern, deren Fahrzeuge wie bekannt am Wochenende aus dem Ausland zurückkehren", hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Presseaussendung des Frächterverbandes ANITA. Der Verband teilte mit, in Wien wegen des Fahrverbots protestieren zu wollen.
"Die italienischen Fahrzeuge, die aus Deutschland zurückkehren, sind am stärksten von dem ungerechten Beschluss der Österreicher betroffen", hieß es in dem Schreiben. Der Verband betonte, dass in Brüssel immer noch die Richtlinien über Fahrverbote in der EU diskutiert werden müssen, deren Ziel eine Harmonisierung in diesem Bereich sei. (apa/red)
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