Donnerstag, 29. Juli 2004

Nach Unfall mit Fensterheber in OÖ: Vierjährigem Bub geht es wieder besser

  • Der Kleine wurde aus künstlichem Tiefschlaf geholt
  • Kind war mit Kopf in Autofenster eingeklemmt

Jener vierjährige Bub, der Ende Juli in St. Wolfgang in Oberösterreich mit dem Kopf in einem Autofenster eingeklemmt worden war, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Medienberichten vom Donnerstag zufolge konnte das Kind im Landeskrankenhaus Salzburg aus dem künstlichen Tiefschlaf geholt werden.

Der Bub sei wieder wach und reagiere bereits auf seine Umgebung, so die Auskunft der behandelnden Ärzte. Er bewege Arme und Beine und gebe Laute von sich, wenn ihm etwas gefalle oder nicht. Ob er ohne Folgeschäden davonkommt, konnten die Mediziner vorerst nicht sagen.

Am 28. Juli hatte der Vater des kleinen Buben hatte seinen Pkw unversperrt vor dem Haus der Familie abgestellt und den Zündschlüssel abgezogen. Der Vierjährige dürfte nur kurze Zeit später von den Eltern unbemerkt in das Auto geklettert sein.

Beim Spielen im Wageninneren erwischte der Bub genau in jenem Moment den Auslösknopf für den Fensterheber, als er gerade seinen Kopf aus dem Fenster streckte. In seiner Angst konnte sich das Kind dann nicht mehr selber befreien. Als die Mutter ihren Sohn zirka eine halbe Stunde später fand, war dieser bereits bewusstlos und hatte sich übergeben. Ein Notarzthubschrauber flog den Buben in das Landeskrankenhaus Salzburg.(apa/red)

29.7.2004 10:56