FPÖ zur Wehrdienstreform: Eine " klare Absage" zur Verkürzung auf sechs Monate
- "Der Bundeskanzler wird sich dabei kalte Füße holen"
- Scheuch gegen "Ausdünnung" der Truppen
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Die FPÖ opponiert immer stärker gegen die von Bundeskanzler Schüssel angekündigte Verkürzung des Wehrdienstes auf sechs Monate ab 2006. Generalsekretär Scheuch sagte am Dienstag, er erteile Schüssel eine "klare Absage", es müsse über Inhalte diskutiert werden und nicht über Termine.
"Der Bundeskanzler wird sich dabei kalte Füße holen", meinte Scheuch. Eine Verkürzung auf sechs Monate ohne eine ganze Reihe flankierender Maßnahmen werde es nicht geben, "da wird sich der Bundeskanzler, wie schon mehrmals, wohl selbst revidieren müssen". Generell sei es enervierend, dass permanent über die Medien von Zeitpunkten für Maßnahmen gesprochen werde, die Inhalte jedoch nicht diskutiert würden.
Keine Zustimmung gebe es seitens der FPÖ auch zu einer Verkürzung des Zivildienstes. Hier kann sich Scheuch "maximal eine zum Wehrdienst aliquote Kürzung" vorstellen, und diese sei derzeit "sicher nicht aktuell". Kasernenschließungen und eine "Ausdünnung" der Truppe auf Kosten der Sicherheit werde es mit den Freiheitlichen nicht geben, betonte Scheuch.
(apa/red)
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