Südosteuropa-Stabilitätstreffen der Regierungschefs startet in Salzburg
- Absagen von drei der acht Premierminister
- Thema des Gipfels ist die Stabilität der Region
Absagen für Bundeskanzler Schüssel. Drei der acht erwarteten Regierungschefs für den Gipfel in Salzburg mussten ihre Teilnahme absagen. Die restlichen fünf Chefs der Balkanländer halten wieder ihr jährliches Treffen ab, das sich mit der "Stabilität in Südosteuropa im 21. Jahrhundert" beschäftigt. Der Gedankenaustausch soll sich mit den Chancen und Risiken für die Stabilität der Region befassen sowie zu einer besseren Zusammenarbeit und neuen Entwicklungsmöglichkeiten beitragen.
Außer dem serbischen Ministerpräsidenten haben auch die Premiers von Kroatien, Ivo Sanader, und Bosnien-Herzegowina, Adnan Terzic, ihre Teilnahme an dem Salzburger Gipfel abgesagt. Das gab das Bundeskanzleramt bekannt. Statt acht südosteuropäischen Regierungschefs kommen daher nur fünf.
Zugesagt haben neben Djukanovic (Montenegro), Fatos Nano (Albanien), der am Montag bereits mit dem Bundeskanzler in Wien zusammengetroffen ist, sowie Adrian Nastase (Rumänien), Hari Kostov (Mazedonien) und Simeon Sakskoburggotski (Bulgarien).
Auch Außenministerin Benita Ferrero-Waldner und der Koordinator des Stabilitätspaktes für Südosteuropa, Erhard Busek, sind bei den Beratungen am Rande der Salzburger Festspiele dabei. (apa/red)
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