Montag, 26. Juli 2004

Bergtouren endeten tödlich: Zwei Touristen in Tirol ums Leben gekommen

  • Schweizer und Franzose stürzten ab und starben

Ein tragisches Ende hat eine Hüttenwanderung in den Zillertaler Alpen in Tirol für einen 56-jährigen Franzosen genommen. Der Urlauber rutschte am Sonntag in der letzten Kehre eines Steiges aus und stürzte 40 Meter in den Tod.

Der Tourist hatte mit weiteren acht Personen die Hüttenwanderung unternommen. Die Bergwanderer waren bereits seit dem 18. Juli unterwegs. Am Sonntag benützten sie den markierten Wanderweg "Berliner Höhenweg" vom Friesenberghaus in Richtung Alte Rifflerhütte, um nach Ginzling abzusteigen. Als die Gruppe im Bereich Birberglahner auf einer Höhe von 2.150 Metern mehrere Spitzkehren talwärts ging, rutschte der Franzose aus und stürzte sich mehrmals überschlagend über felsdurchsetztes Gelände ab. Die Begleiter leiteten über Alpinnotruf die Rettungs- bzw. Bergeaktion ein. Der Notarzt von der Besatzung des alarmierten Hubschraubers konnte jedoch nur mehr den Tod feststellen.

Leiche von vermisstem Schweizer geborgen
Nur noch tot ist am Sonntagnachmittag ein als abgängig gemeldeter Schweizer in Langkampfen bei Kufstein in Tirol geborgen worden. Der Mann war am Samstag auf einer Bergwanderung abgestürzt.

Aufwendige Suchaktionen waren zunächst erfolglos geblieben. Die Leiche wurde schließlich zufällig von einem Wanderer 100 Meter unterhalb des 1.292 Meter hohen Feuerköpfels im Gemeindegebiet von Langkampfen entdeckt. Der Sprengelarzt stellte als Todesursache ein Schädelhirntrauma fest, darüber hinaus hatte der Mann Brüche beider Unterschenkel erlitten.

(apa/red)

26.7.2004 08:30