Nächtigungsminus zum Start der Sommer-saison: Schlechtwetter schreckt Gäste ab
- Viele Urlauber kommen aus USA, GB und Frankreich
Der österreichische Tourismus ist wegen des schlechten Wetters mit einem Nächtigungsminus in die Sommersaison gestartet. Im Juni ging die Zahl der Nächtigungen um 5,2 Prozent auf 8,5 Millionen Nächtigungen zurück, von Mai bis Juni um 1,2 Prozent auf 14,7 Millionen Nächtigungen. Dies teilte die Statistik Austria mit.
Die Zahl der Inländernächtigungen ging im Mai und Juni um 4,3 Prozent zurück, bei den ausländischen Gästen wurde hingegen ein Nächtigungsplus von 0,5 Prozent verzeichnet. Dies ist vor allem auf steigende Gästezahlen aus den USA (Plus 28,7 Prozent), Großbritannien (Plus 15 Prozent) und Frankreich (Plus 10,3 Prozent) zurückzuführen. Die Zahl der Gäste aus Deutschland - dem Hauptherkunftsland für den heimischen Tourismus - sank hingegen um 5,1 Prozent, die der Schweizer um 1,7 Prozent, die der Italiener um 2,9 Prozent und die der Belgier um 1,2 Prozent.
Nach Bundesländern verzeichneten im Juni Wien, Niederösterreich und Salzburg Zuwächse, während in den restlichen Bundesländern Rückgänge verbucht wurden. Wien verzeichnete im Juni mit 16,9 Prozent mehr Nächtigungen das größte Plus, gefolgt von Niederösterreich (Plus 3,1 Prozent) und Salzburg (Plus 0,3 Prozent). Burgenland wies mit einem 16,5-prozentigen Rückgang das größte Nächtigungsminus auf, gab die Statistik Austria bekannt.
Im ersten Halbjahr 2004 (Jänner-Juni) stieg die Zahl der Übernachtungen um 1,7 Prozent auf 61,2 Millionen Übernachtungen. Die Zahl der Ankünfte erhöhte sich im ersten Halbjahr um 3,1 Prozent auf 14,3 Millionen. (apa)
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