Beste Noten für Kärntens Seen: 33 'Sehr gut' und acht 'Gut' beweisen Top-Qualität
- Alle großen Seen haben Trinkwasserqualität
- Kühles Nass aus Südösterreich ist Europa-Vorbild
·Unsere Badeseen sind einwandfrei!
97,4 Prozent erfüllen die gesetzlichen Standards
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Zehn Tage nach Schulschluss war heute Zeugnisverteilung für 41 Kärntner Badeseen. Und wie schon die Jahre zuvor konnte Umweltlandesrat Reinhart Rohr auf Grund der limnologischen Untersuchungen durch die Abteilung Umweltschutz
und Technik und dem Kärntner Institut für Seenforschung Bestnoten
verteilen.
33 "Sehr gut" und acht "Gut" sprechen in dieser Hinsicht eine deutliche Sprache. Fazit: Kärntens "größte Badewannen" sind hygienisch einwandfrei und haben Trinkwasserqualität und zählen zu den saubersten Gewässern in ganz Europa, wie auch von der EU jährlich bestätigt wird.
Algenproblem im Ossiacher See unter Kontrolle
Rohr zeigte sich erfreut darüber, dass die über die Grenzen Kärntens hinaus bekanntesten Badegewässer wie Wörther See, Weißensee, Millstätter See, Faaker See, Keutschacher See und Klopeiner See - um nur die wichtigsten zu nennen, aber auch der durch Algenauftrieb im Bereich des Bleistätter Moors in Diskussion geratene Ossiacher See durch hygienisch einwandfreies Wasser und der Bewertung "Sehr gut" glänzen.
Dem optisch nicht schönen Algenaufkommen in der "Natura 2000"-Schutzzone im Ostbecken des Ossiacher Sees wird durch Algen-Abschöpfbooten sowie Sanierungsmaßnahmen im Bereich Bleistätter Moor intensiv zu Leibe gerückt, so Rohr. Denn so paradox es klingt: Je sauberer das Wasser, desto leichter können sich durch das intensivere Sonnenlicht am Seegrund gekoppelt durch einen
entsprechenden Nährstoffeintag die Algen entwickeln, betonte der Umweltreferent.
Umweltschutzmaßnahmen greifen
Wie Rohr im Zuge der Präsentation des 18. Kärntner Seenberichtes weiters sagte, sei die Sauberkeit der Kärntner Seen das Ergebnis jahrzehntelanger intensiver Maßnahmen im Umweltschutz. Die in den 70-er Jahren errichteten und damals von der Wirtschaft auf Grund des hohen finanziellen Aufwandes heftig kritisierten "Ringkanalisationen" haben sich als richtungsweisende Maßnahme erwiesen. Heute profitiere der gesamte Tourismus durch die Werbung mit Seen in
Trinkwasserqualität, so Rohr. Im Jahr 1991 wurde Kärnten für seine Umweltaktivitäten im Bereich Wasserschutz mit dem internationalen Umweltpreis ausgezeichnet. (red)
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