BlackBerry-Handhelds im Vormarsch: Europa und Asien sind künftige Märkte
- Handheld für große Firmen erobert Einzelhandel
- Experten rechnen mit großem Wachstum des Konzerns
Der Handheld von BlackBerry tritt nun auch seinen Siegeszug außerhalb des amerikanischen Kontinents an, nachdem er dort in den vergangenen fünf Jahren sehr erfolgreich eingeführt worden ist. Vergangenen Monat hat die kanadische Vertreiberfirma Research in Motion (RIM) mit dem Verkauf in Irland, Jamaika, Neuseeland, den Philippinen und Schweden begonnen. China und Australien stehen auch in Planung.
Ursprünglich war der BlackBerry nur für große Firmen und Organisationen geplant, da nur diese die nötige Technologien für die Einbindung in Server-Netzwerke hatten. Durch Kooperationen mit weltweit führenden Mobil-Telefonherstellern wurde der Schritt in den Einzelhandel gewagt. Weltweit erfolgt die Distribution mittlerweile in über 1.300 Verkaufsstellen.
Die technische Umsetzung im Einzelhandel basiert auf dem Rezept der webbasierten Software, die den Handheld vom Zwang zur Anbindung an andere Firmen-Server entbindet.
Experten sagen dem Unternehmen weiterhin ein großes Wachstum voraus, da die derzeitige Expansion in vielen neuen Märkten konsequent betrieben wird. Europa soll dieses Jahr einer der Hauptschauplätze der Expansion in zweiten Halbjahr sein, nächstes Jahr dann Asien. RIM lizenziert auch BlackBerry-Technologie an Unternehmen, die früher als Konkurrenten galten. Dazu zählen mittlerweile PalmOne, Nokia, Sony, Samsung und Motorola.
Andere Elektronik-Konzerne - wie Dell, Hewlett Packard und Kyocera - können RIM jedoch mit ähnlichen Geräten gefährlich werden, da deren Vertriebsmöglichkeiten weitaus größer sind und RIM nicht mithalten kann. Die Erträge würden dann durch den Preiskampf drastisch sinken, von derzeit sechs Dollar pro BlackBerry-Kunden auf nur mehr einen Dollar. (pte/red)
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