Dienstag, 20. Juli 2004

3D-Figur als Comic-Pendant zu "Mundl": Gustl Hunzbichler ist begeisterter Fußballfan

  • Österreichische Firma A4D gestaltete Pilotfilm mit Gustl
  • Lebensechte 3D-Darstellung braucht enorme Rechner

Artificial 4D Productions kreierte ein Comic-Pendant zu "Ein echter Wiener geht nicht unter". Gustl Hunzbichler ist verheiratet, hat zwei Kinder, verdient sein Geld als Mechaniker und ist ein richtiger Fußballfan. Er verbringt seine Freizeit entsprechend oft am Fußball-Platz, wo er sich hemmungslos dem Gerstensaft und wilden Sprüchen hingibt.

A4D gestaltete die Comicfigur Gustl nach einer Idee für eine Sketchserie im Internet. Die Figur "Gustl" wurde zeichnerisch am Computer entworfen, dann in 3D modelliert, texturiert und anschließend animiert. Zusätzlich wurde die Umgebung modelliert und eingefügt. Danach wurden die Tonaufnahmen gemacht und der Film geschnitten.

Um eine animierte 3D Figur lebensecht zu gestalten, sind tausende einzelne Arbeitsschritte und unglaubliche Rechnerleistungen nötig. Um real zu wirken, sind beispielsweise Schatten ein wichtiger Faktor. Bei jeder Bewegung der animierten Figur muss der Lichteinfall neu berechnet und abgebildet werden. Jeder Bruchteil einer Sequenz wird vom Computer berechnet, in der Fachsprache spricht man vom "Rendering". Pro Bild ist eine Rendering-Zeit von mehreren Stunden nicht ungewöhnlich. (pte/red)

20.7.2004 12:01