Esso mit Gewinnmeldung für 2003: Günstiger Benzinpreis lockte Tanktouristen an
- Jahresgewinn von 16,2 Millionen Euro erwirtschaftet
- Für 2004 wird ein schlechteres Jahr erwartet
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2003 war ein gutes Jahr für den Mineralölkonzern Esso Austria. Gemeinsam mit seiner Tochtergesellschaft Österreichische Fernwärmegesellschaft m.b.H. wurde im Geschäftsjahr 2003 einen Jahresgewinn von 16,2 Mio. Euro erwirtschaftet, teilte Esso am Montag in einer Presseaussendung mit. 2002 lag der Gewinn nach Eigenangaben bei 10,1 Mio. Euro.
Das operative Ergebnis habe 21 Mio. Euro betragen, der Cash-Flow aus dem Ergebnis 22,1 Mio. Euro. Der Gewinn sei auf die im Vergleich zum benachbarten Ausland teilweise günstigeren Preise zurückzuführen, die von Touristen und dem internationalen Lkw-Verkehr genutzt wurden.
Für 2004 erwartet Esso Austria eine Verschlechterung der Margen im Tankstellengeschäft. Schuld daran sei die Mineralölsteuererhöhung und die höheren Einstandspreise für schwefelfreie Ware. Außerdem würden Preissenkungen an den internationalen Märkten sehr schnell an den Tankstellen weitergegeben, während Preissteigerungen nur zeitverzögert ausgeschildert würden. Die Autofahrerklubs ARBÖ und ÖAMTC behaupten genau das Gegenteil.
Schwerpunkt des Jahres 2003 sei die "weitere Vertiefung der globalen Ausrichtung der Konzernstruktur" gewesen. Als Folge wurde das österreichische Customer Service Center Lubes, das für die Auftragsabwicklung des Schmierstoffgeschäftes verantwortlich war, nach Hamburg verlagert. 2003 hatte die ExxonMobil Central Europe Holding GmbH ihren Anteil an Esso Austria an Mobil Oil Austria GmbH verkauft. Durch diesen Schritt wurde für die österreichischen Esso
-und Mobil-Gesellschaften eine einheitliche Konzernstruktur geschaffen, so Esso. (apa/red)

