Montag, 19. Juli 2004

Die Top 1000 Banken der Welt: Heimische Institute konnten sich alle verbessern

  • BA-CA als größte österreichische Bank auf Platz 81
  • New York Citigroup ist weiterhin die weltgrößte Bank

Alljährlich erscheint im Fachmagazin "The Banker" das Ranking der 1000 größten Banken der Welt. Die österreichischen Banken konnten sich heuer alle verbessern. Die 19 topgereihten heimischen Institute werden von der Bank Austria Creditanstanstalt (BA-CA) angeführt.

Insgesamt konnte sich 19 heimische Banken unter den nach Kernkapital gereihten Top 1000 Banken der Welt platzieren. Im offiziellen Ranking werden 17 angeführt, da zwei, die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) und Donau-Bank bereits in ihren Mutterbanken berücksichtigt sind.

Die BA-CA wäre auf Platz 81 gelandet und wäre damit das größte in Österreich aktive Kreditinstitut vor der Erste Bank auf Platz 99, in deren Werten auch jene des Sparkassen Haftverbundes enthalten sind. Als drittgrößtes Institut wird die Raiffeisen Zentralbank (RZB) an 162. Stelle geführt. Die BAWAG/P.S.K.-Gruppe folgt an 196. Stelle.

Wie im Vorjahr ist die New Yorker Citigroup die weltgrößte Bank nach Kernkapital, gefolgt von der französischen Credit Agricole-Gruppe und der britischen HSBC. Beim Ranking nach Bilanzsumme wurde die Citi von der japanischen Mizuho Financial Group auf Platz 2 verdrängt. Drittgrößte Bank ist die Schweizer UBS. Die vergangene Woche angekündigte Fusion der japanischen Mitsubishi Tokyo-Gruppe mit UFJ Holdings würde die weltgrößte Bank nach Bilanzsumme und die Finanzgruppe mit dem zweithöchsten Kernkapital schaffen. (apa/red)

19.7.2004 10:28