Olympia: NATO unterstützt Griechenland im Kampf gegen Terror-Anschläge
- "Damit erfüllen wir Wünsche einiger unserer Alliierten"
- Kritik von Medien an "Militarisierung der Spiele"
·Terror-Angst: 400 US-Soldaten in Athen
Griechische Regierung de-mentiert! PLUS: Die Bilder
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Riesiger See inmitten des Stadions Spyridon Louis
·Olympisches 17.000-Seelen Dorf fertig
Schon kommende Woche sollen Athleten einziehen
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US-Sender NBC zahlt 793 Mio $, Europäer 394 Mio.
·WWF warnt: Olympia
zerstört die Umwelt
Lebensräume werden
vernichtet, Kritik am IOC
·Feuer ist wieder in Griechenland!
BILDER der Weltreise der Olympischen Flamme
Der griechische Minister für Öffentliche Ordnung, Giorgos Voulgarakis, hat bestätigt, dass die NATO dem Olympia-Gastgeber bei der Sicherung der Olympischen Sommerspiele vor Terror-Anschlägen weitere Hilfe geben wird. "Damit erfüllen wir auch die Wünsche einiger unserer Alliierten", sagte der Minister. Die Zeitung "Avgi" kritisierte die Entscheidung der konservativen Regierung scharf, "amerikanischen Truppen die Olympia-Tür zu öffnen und die Spiele noch mehr zu militarisieren".
Dass die NATO das Kommando über Antiterrorkräfte für die Olympischen Spiele in Athen übernehmen wird, bestätigte auch ihr Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer. Einzelheiten nannte er jedoch nicht. Zugestimmt hat das Bündnis der Entsendung seiner Aufklärungsflugzeuge vom Typ AWACS zur Überwachung des griechischen Luftraums während der Olympia-Wochen gegeben. Außerdem hilft es dem Bündnispartner Griechenland auch bei der See-Überwachung.
Wo genau die NATO-Truppen stationiert werden sollen, wurde offiziell nicht gesagt. Griechische Medien wollen jedoch erfahren haben, dass Teile einer rund 400 Mann starken US-Eliteeinheit entweder im Militärflughafen von Elefsina 30 km westlich von Athen und andere auf einem US-Flugzeugträger in der Ägäis stationiert sein werden. Weitere Soldaten sollen - möglicherweise in Deutschland - bereit stehen, um im Ernstfall binnen drei Stunden nach Griechenland fliegen zu können, berichtete am Samstag die Athener Zeitung "Ta Nea".
Das Unternehmen "Sicherheit 2004" ist mit 70.000 Sicherheitskräften und einem Budget von mehr als einer Milliarde Euro das aufwendigste und teuerste in der Olympia-Geschichte. Minister Voulgarakis rief dazu auf, sich mehr mit dem feierlichen Aspekt der Olympischen Spiele und nicht so sehr mit den Details der Sicherheit zu beschäftigen. "Lasst uns endlich den feierlichen Aspekt der Spiele sehen", sagte der Minister in einem Interview mit dem griechischen Nachrichtensender SKAI.
(apa/red)
