Wasser-Spiele zur Eröffnung der Spiele: Feier als Reise durch antikes Griechenland
- Riesiger See inmitten des Olympiastadions
- Feuer soll in der Mitte des Sees entzündet werden
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Wenige Tage vor Beginn der XXVIII. Olympischen Spiele in Athen sickern immer mehr Details über die Eröffnungsfeier am Freitag durch. Nach der vorletzten Probe am Sonntagabend wurde bekannt, dass sich der Innenraum des Olympiastadions bei der Feier in einen See verwandeln soll. Aus diesem werden Figuren des antiken Griechenlands aufsteigen und über das Gewässer segeln. Auch eine überdimensionale Statue der Göttin Athenes soll empor steigen.
Das Olympia-Organisationskomitee (ATHOC) zeigte sich mit der Probe zufrieden. Alles sei gut verlaufen, hieß es am Montag. "Wir wissen, dass wir nicht alles geheim halten können", sagte ein Sprecher. Beim Testlauf waren 35.000 freiwillige Helfer als Zuschauer im Stadion. Bei der Generalprobe am morgigen Dienstag soll die Arena mit etwa 70 000 Besuchern gefüllt werden, um möglichst realistische Bedingungen zu simulieren.
Das Spektakel wird von der Musik der beiden bekanntesten griechischen Musikern und Komponisten Mikis Theodorakis und Manos Hadzidakis begleitet. Nach wie vor streng geheim ist, wer das Olympische Feuer entfachen wird. Wahrscheinlich wird für diesen Moment die etwa 25 m hohe Fackel mit einem Kippmechanismus nach unten gesenkt, um danach entzündet wieder aufgerichtet zu werden.
(apa/red)
