Panne beim Olympia-Test: Anti-Terror-Zeppelin musste notlanden
- "Schwebender Spitzel" ist 59 Meter lang
- Fliegender Spion kann sogar Gespräche mithören
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Die griechischen Sicherheitsbehörden setzen während der Olympischen Spiele auf totale Überwachung. Deshalb soll ein Luftschiff als Spitzel über Athen schweben. Der Testflug des mit elektronischen Überwachungs-Systemen ausgerüsteten Zeppelins musste jedoch aufgrund technischer Probleme jäh beendet werden.
Kurz nach Beginn des ersten Testfluges musste der 59 Meter lange Zeppelin zu seinem Landeplatz im alten geschlossenen Flughafen bei Hellinikon zurückkehren. "Es gab einige technische Probleme", berichtete das griechische Fernsehen. Der Einsatz des Luftschiffes soll dem Bericht nach schon heute erfolgen.
Das Luftschiff soll den Sicherheitsbehörden die Möglichkeit geben, während der Olympischen Spiele vom 13. bis 29. August ein genaues Bild über die Lage auf den Straßen der griechischen Hauptstadt zu haben. Es hat nach offiziell nicht bestätigten Informationen sogar die Möglichkeit, Gespräche von Passanten abzuhören. Daher heißt es im Volksmund bereits "Schwebender Spitzel", berichtete die griechische Presse am Montag.(apa)
