Drei Kopftore: Co-Favorit Superfund Pasching schlägt Sturm Graz verdient 3:0
- Heimkehrer Glieder trifft zweimal, Mayrleb einmal
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Die Heimpremiere der Paschinger ist geglückt. Die Oberösterreicher schlagen Sturm verdient mit 3:0 und bleiben damit seit November 2003 ungeschlagen. Vater des Sieges ist Edi Glieder, der gegen Sturm schon immer gerne getroffen hat. Egal ob beim GAK, Salzburg, Tirol oder jetzt bei Pasching.
Drei Tore nach Maß bringen dem FC Superfund den ersten vollen Erfolg nach dem 1:1 gegen Salzburg in der ersten Runde. Schon in der 7. Minute geht der Co-Favorit auf den Titel in Führung. Jezek geht links durch, flankt und Glieder steigt am höchsten.
Zwar hatte Säumel mit einem Schuss die erste Chance für Sturm, dies war aber symptomatisch für die Spielart der Grazer, die auch in der Folge zu umständlich agierten und daher meist mit Weitschüssen ihr Heil suchten. Ganz anders die Paschinger. Sie erkämpften sich mit Forechecking immer wieder den Ball. Das 2:0 in der 37. Minute entspringt dann einem Eckball. Wieder flankt Jezek von links, wieder ist Schalke-Heimkehrer Glieder mit dem Kopf zur Stelle. Sturm in der ersten Hälfte zu harmlos, Mujiri, gegen Mattersburg noch Mann es Abends ist kaum zu sehen.
Nach der Pause bringt Rauter dann frischen Wind in den Angriff der Grazer. Das Tor macht aber erneut Pasching. Und wie könnte es anders sein. Jezek flankt von links und weil Glieder diesmal schon unter der Dusche ist, köpft eben Mayrleb ein (75.). Negativer Höhepunkt: Mario Haas steigt in der 81. Minute gegen den eben erst eingewechselten Sariyar hart ein und sieht Rot.
Pasching: Schicklgruber - Knabel, Baur, Kafkas, Wisio - Kirchler (79. Sariyar), Flögel, Horvath, Jezek (76. Kovacevic) - Glieder (73. Bule), Mayrleb
Sturm: Radakovic - Silvestre - Neukirchner, Dmitrovic (79. Krammer) - Dag, Filipovic, Mujiri, Säumel, Rojas - Brunmayr (57. Rauter), Haas
Gelbe Karten: Kafkas, Knabel, Sariyar bzw. Säumel, Dmitrovic
Rote Karte: Haas (80./Foul)
(apa/red)
