Fed Cup: ÖTV bewirbt sich mit Graz um die Austragung des Finalturniers im Herbst
- Starke Konkurrenz, Chancen für Graz daher gering
- Frankreich, Spanien und Russland mögliche Gegner
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Am 5. August wird der Internationale Tennisverband ITF entscheiden, wo das Fed Cup Final Four ausgtragen wird. Österreich wird sich dabei mit Graz um die Ausrichtung bewerben. Die Chancen das Turnier von 22. bis 28.11. veranstalten zu dürfen sind laut ÖTV-Generalsekretär Martin Reiter aber eher gering. Sein Favorit ist Nizza.
Der ÖTV geht mit Graz ins Rennen, nachdem nun der Schwarzl-Halle in Unterpremstätten gegenüber der Innsbrucker Messehalle auf Grund des besseren Gesamt-Konzepts der Vorzug eingeräumt wurde.
Für Russland wäre natürlich ein Heimspiel mit den zwei aktuellen Grand Slam-Siegerinnen Anastasia Myskina (Paris) und Maria Scharapowa (Wimbledon) reizvoll, doch war ja erst im Vorjahr Moskau Schauplatz des Final Four. Spanien, 2002 Ausrichter der Finalrunde, hat sich diesmal gar nicht beworben.
Angesichts dieser starken Konkurrenz stuft Reiter Österreichs Chancen nicht sehr groß ein. Dazu kommt, dass von ITF-Seite für diese Veranstaltung eine Garantiesumme von 500.000 Euro erwartet wird. "Da wir unser Angebot nicht auf vollen Hallen aufbauen können, werden wir nur 200.000 Euro anbieten. Wir können nur damit spekulieren, dass die anderen Bewerber schlechtere Konditionen auf den Tisch legen", sagte Reiter gegenüber der APA. Dass dem so sein wird, sei aber nicht zu erwarten.
Daviscup-Vorbereitung läuft nach Plan
Im Hinblick auf die Daviscup-Relegation gegen Großbritannien Ende September in Pörtschach, wo zu den Auftritten von Tim Henman und Co. auch zahlreiche englische Fans erwartet werden, läuft derzeit alles nach Plan. Eine Live-Übertragung mit dem ORF wurde bereits fixiert und auch der Vorverkauf für die Partien in der Werzer Arena, wo im Bedarfsfall bis zu 5.000 Zuschauer Platz finden könnten, läuft blendend.
Bis Pörtschach soll laut Reiter auch feststehen, wer seine Nachfolge als ÖTV-Generalsekretär antritt. Der 36-jährige Vorarlberger hat sich ja nach fünfeinhalbjähriger Amtszeit zu einem Abschied entschlossen und sucht nun eine neue berufliche Herausforderung. Derzeit ist noch die Suche nach einer geeigneten Person im Gange. (apa/red)
