Real und Barca buhlen um Eto'o: Afrikas Fußballer des Jahres ist heiß begehrt
- Rivaldo soll angeblich zu Olympiakos wechseln
·Valencia geht den
"Italienischen Weg"
Mit Neuverpflichtung di Vaio
fünf Azzurri unter Vertrag
Samuel Eto'o ist zur Zeit die heißeste Aktie im spanischen Fußball. Real und Barca buhlen um die Gunst von Afrikas Fußballer des Jahres, der momentan noch bei Real Mallorca unter Vertrag steht.
Wie Real-Mallorca-Boss Mateo Alemany bekannt gab, hätten beide Vereine seinem Klub ein Angebot für den Stürmer vorgelegt, wobei jenes der Madrilenen "deutlich besser" sei. Nach spanischen Medienangaben sind die Katalanen bereit, 16 Mio. Euro für Kameruns 23-jährigen Teamspieler zu bezahlen.
Real-Boss will Eto'o weiterverleihen, nur nicht an Barca
Das Transfergeplänkel entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie: Eto'o "gehört" zu jeweils 50 Prozent Mallorca und den "Königlichen", für die er bis 2000 spielte. Real-Präsident Florentino Perez hatte vor seiner Wiederwahl vor zehn Tagen angekündigt, wieder die kompletten Transferrechte erwerben zu wollen und Eto'o anschließend weiterzuverleihen - an irgendeinen Klub, nur nicht an Barca.
Sollte Eto'o dennoch zu den Katalanen stoßen, stünde der aktuelle Vize-Meister vor dem Problem, zu viele Nicht-EU-Ausländer (in Spanien sind drei erlaubt) unter Vertrag zu haben. Javier Saviola ist zwar seit Dienstag argentinisch-spanischer Doppel-Staatsbürger (der Angreifer hat eine spanische Großmutter mütterlicherseits), trotzdem müsste Barcelona den von Celta verpflichteten brasilianischen Verteidiger Silvinho verleihen, sollte dieser nicht in den Besitz eines spanischen Reisepasses kommen.
Rivaldo zu Olympiakos?
Ein ehemaliger Barcelona-Superstar könnte unterdessen bei Olympiakos Piräus landen. Laut griechischen Medienberichten unterschreibt der brasilianische Weltmeister Rivaldo in den kommenden Tagen beim Vizemeister. Der 32-Jährige war nach seinem Abschied von Cruzeiro im vergangenen Februar unter anderem mit Bolton, Werder Bremen und diversen Klubs aus Katar in Verbindung gebracht worden. (apa/red)
