Nach erfundenem antisemitischen Überfall: 23-Jährige in Paris vor Gericht!
- Frau hatte behauptet in S-Bahn von 6 arabischen Jugendlichen mit Hakenkreuzen beschmiert worden zu sein
Weil sie einen antisemitischen Überfall in einem Vorortzug frei erfunden hatte, kommt eine 23-jährige Französin heute vor Gericht. Marie L. muss sich in der Pariser Vorstadt Cergy-Pontoise wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten.
Die Frau hatte behauptet, sie sei in einer S-Bahn von sechs arabischen und schwarzafrikanischen Jugendlichen ausgeraubt, als Jüdin beschimpft und mit Hakenkreuzen beschmiert worden. Mitreisende hätten tatenlos zugesehen.
Nach einigen Tagen gestand sie, dass die ganze Geschichte frei erfunden war. Vor dem Hintergrund wiederholter antijüdischer Angriffe in Frankreich hatte die vermeintliche Tat große Empörung ausgelöst. (apa)
