Entwarnung in Portugal: Waldbrände an der Algarve konnten gelöscht werden
- Rund 30.000 Hektar Waldland sind vernichtet worden
- 22-jähriger Hirte als mutmaßlicher Brandstifter verhaftet
Nach einer Woche sind die verheerenden Waldbrände an der portugiesischen Algarve-Küste gelöscht worden. Rund 30.000 Hektar Pinien, Korkeichen und Eukalyptusbäume seien vernichtet worden, berichtete der Rundfunk am Samstag.
Die Polizei habe einen 22-jährigen Hirten als mutmaßlichen Brandstifter festgenommen. Er soll mit Hilfe seiner Frau drei der Feuer gelegt haben. Motiv sei ein Streit mit einem Landbesitzer gewesen.
Die schlimmsten Brände hatten im Monchique-Gebirge und in der Umgebung von Loule nördlich von Faro gewütet. Touristenorte an der Küste waren nicht betroffen.
Der schwere Waldbrand in der südspanischen Provinz Huelva konnte immer noch nicht vollständig gelöscht werden. Das Feuer ist zwar seit Freitag unter Kontrolle, an einigen Stellen loderten die Flammen aber weiter, teilten die Behörden mit. Der Brand verwüstete eine Fläche von etwa 26.000 Hektar. (apa)
