Nach Entführung eines Diplomaten: Kairo schließt Truppenentsendung in Irak aus
- Außenminister: "Kommt in keiner Weise in Frage"
- UNO-Gesandter: "Sicherheitslage ist Hauptsorge"
·Kein Ende der Entführungen im Irak
Ägyptischer Diplomat in Bagdad verschleppt
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Neuer Bericht: Fast 100 Gefangene wurden gequält
Nach der Entführung eines ägyptischen Diplomaten hat die ägyptische Regierung eine Truppenentsendung in den Irak ausgeschlossen. Die Entsendung ägyptischer Soldaten in den Irak komme "in keiner Weise in Frage", betonte der ägyptische Außenminister Ahmed Abul Gheit am Freitagabend in einer Erklärung in Kairo. Der entführte Diplomat habe "für den Aufbau von brüderlichen Beziehungen zwischen dem irakischen und ägyptischen Volk gearbeitet".
Der neue UNO-Gesandte für den Irak, Ashraf Jehangir Qazi, drückte unterdessen seine Besorgnis über die Sicherheitslage im Irak aus. "Das ist unsere Hauptsorge - die Sicherheitslage", sagte Qazi in Washington vor Journalisten nach einem Treffen mit US-Außenminister Colin Powell.
(apa/red)
